Häuslicher Friede (3)

Wut und Selbstbeherrschung

“Wer seine Gefühle beherrscht, hat Verstand. Der Jähzornige stellt nur seine Unvernunft zur Schau.” Sprüche 14, 29 HfA

Es ist niemals in Ordnung, seine Wut an denen auszulassen, die Gott dir anvertraut hat. Im Epheserbrief steht dazu: “Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn” (Schl 2000). Satan will nichts anderes, als dein Heim zu erobern und es in die Hölle auf Erden zu verwandeln. Jedes Mal, wenn du in Wut gerätst, gewinnt er an Boden. Deswegen heißt es: “Wer seine Gefühle beherrscht, hat Verstand. Der Jähzornige stellt nur seine Unvernunft zur Schau.” Der Schlüssel zur Lösung liegt darin, gesunde Ausdrucksweisen für seine Wut zu finden damit sie nicht am Ende alles zerstört. Zwar ist es wichtig, Gefühle mitzuteilen, aber immer mit dem richtigen Maß. Schließlich geht es nicht darum, wer recht und wer unrecht hat oder wer am lautesten schreien kann. Sondern es geht darum, die optimale Lösung für alle zu finden. Versteh doch: Niemand kann immer all das verkörpern, was du im Sinn hast. Auf lange Sicht ist es unmöglich, liebevolle Beziehungen zu leben ohne menschliche Schwächen akzeptieren zu lernen. Konzentriere dich auf die gemeinsamen Stärken deiner Familie, statt auf den Fehlern Anderer herumzureiten, Ein Neuropsychologe erklärt: “Die meisten von uns würden ihr Leben für … ein Familienmitglied hergeben, trotzdem leben wir, als wäre unser Familienleben eine Selbstverständlichkeit.” Lerne, deine Wut zu beherrschen; deine Familie ist es wert. Wer sonst liebt dich schließlich, egal was du tust? Und wo sonst kannst du den Komfort und die Kraft finden, die solch ein Netzwerk bietet?

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