Gedanken zum Thema “Geben” (1)

Am Weinstock vertrocknen?
Freude Am Heute
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Gedanken zum Thema “Geben” (1)
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“Lasst diesen Reichtum nun auch sichtbar werden.” 2. Korinther 8, 7 HfA

Paulus schreibt: “Ihr seid durch so vieles überaus reicht beschenkt: durch euren Glauben, durch Worte, die der Heilige Geist euch schenkt, durch das Verständnis der Botschaft Gottes, euren Einsatz für den Herrn und die Liebe, die wir in euch geweckt haben. Lasst diesen Reichtum nun auch sichtbar werden.” Paulus spricht hier über das Geben. Gott hat uns nicht gerufen, damit wir ein Sammelbecken für Segnungen sind, sondern er hat uns berufen, ein Fluss zu sein, der seine Segnungen zu den Menschen bringt. Viele Christen haben gelernt, zu empfangen, aber nicht zu geben. Der Glaube eines Christen, der nur nimmt ohne etwas zu geben, vertrocknet und stirbt noch am Weinstock. In Israel gibt es zwei Seen die vom Jordan gespeist werden. Der eine enthält frisches Wasser, Fische leben darin. Die Ufer sind grün und Bäume breiten ihre Äste über das Wasser aus. Die Wurzeln bekommen ihr Wasser aus dem See und können wachsen. Der andere See ist tot, kein Fisch hat eine Überlebenschance. Das Wasser ist faulig, übelriechend und nicht trinkbar. Und trotzdem werden beide vom Jordan gespeist. Was ist der Unterschied? Der ´See Genezareth´ bekommt nicht nur das Wasser aus dem Jordan, er gibt es auch wieder ab. Für jeden Tropfen der hineinfließt , fließt auch einer wieder hinaus. Dieser See gibt und lebt. Der andere See hat einen Zu- aber keinen Abfluss. Er wird ´Totes Meer´ genannt. Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Wenn du deine Segnungen hortest und festhältst, stirbst du geistlich. Gibst du jedoch großzügig, wächst dein geistliches Leben.

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