Beten sollte höchste Priorität haben, weil du dich zum Scheitern verurteilst, wenn du es vernachlässigst. Diese Einstellung bedeutet: „Ich brauche Gottes Hilfe und Weisheit nicht“. Doch Gott will eingeladen werden! Das Gebet öffnet ihm die Tür und heißt ihn in deiner Situation willkommen. Jesus sagte: „Bis jetzt habt ihr nichts in meinem Namen erbeten. Bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude vollkommen sei.“ Jemand schrieb: „Ich stand früh auf und stürzte mich in den Tag. So viel war zu erledigen, sodass ich keine Zeit zum Beten hatte. Probleme türmten sich auf, jede Aufgabe wurde schwieriger. ‚Warum hilft mir Gott nicht?‘ fragte ich mich. Er antwortete: ‚Du hast nicht darum gebeten.‘ Der Tag war grau und trüb. Ich fragte mich, warum Gott sich nicht zeigte. Er sagte: ‚Du hast mich nicht gesucht.‘ Ich versuchte, in Gottes Gegenwart zu kommen. Gott tadelte mich liebevoll: ,Du hast nicht angeklopft.‘ Heute bin ich früh aufgewacht und hielt inne, bevor ich in den Tag ging. So viel war zu erledigen, dass ich mir Zeit zum Gebet nehmen musste.“ Der Psalmist sagte: „Gott, früh suche ich dich“ (s.Ps 63,2). Die erste Stimme, die er am Morgen hören wollte, war die Stimme Gottes. Das erste Gespräch, das er führen wollte, war mit dem Herrn. Bevor andere Ansprüche an seine Zeit und Energie gestellt werden konnten, wollte er Gottes Willen kennen. Ist dein Gebetsleben bisher eher zufällig und unbeständig? Ordne deine Prioritäten neu und mache das Gebet zur ersten Sache am Tag. Wenn du das tust, wirst du geistlich aufblühen.





