Die Bibel sagt über eine unbeherrschte Zunge folgendes aus: „Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir Menschen. So kommen Segen und Fluch aus ein und demselben Mund. Das darf nicht so sein, liebe Brüder und Schwestern! Sprudelt etwa aus derselben Quelle süßes und bitteres Wasser? Kann ein Feigenbaum Oliven tragen oder ein Weinstock Feigen?“ (Jak 3,9–12 GNÜ). Die nordamerikanischen Indianer warnten davor, einem Menschen mit „gespaltener Zunge“ zu vertrauen: Denn er sagt an einem Ort zu einer Zeit das eine und an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit das genaue Gegenteil. Die Bibel sagt dazu klar: Das ist nicht richtig. Wir täuschen uns, wenn wir glauben, so durchs Leben gehen zu können. Unsere Worte sind ein Gradmesser für das, was in unserem Herzen ist. Salomo schrieb: „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus“ (Spr 4,23 GNÜ). Manchmal bittet ein Arzt darum, die Zunge herauszustrecken, weil innere Probleme oft am Belag oder der Verfärbung der Zunge erkannt werden können. Ein guter Arzt reinigt jedoch nicht einfach die Zunge und schickt den Patienten nach Hause, sondern er stellt die Ursache fest und behandelt sie. So bringt ein Herz, das Gott hingegeben ist, eine Zunge hervor, die unter der Leitung seines Geistes steht. Wie Salomo sagte: „Die Worte eines Weisen sind wohltuend, aber die Lippen des Narren bringen ihn selbst ins Verderben“ (Pr 10,12 GNÜ).