Wir begegnen hier einer Gruppe von Menschen, denen Gott bereits achtzehn Jahre zuvor aufgetragen hatte, sein Haus wieder aufzubauen. Sie hatten nicht gehorcht und verstanden dennoch nicht, warum ihr Leben nicht gelang und der Segen Gottes ausblieb. Gott sprach: „Ist jetzt etwa die Zeit für euch, in prächtigen Häusern zu wohnen, während dieses Haus hier in Trümmern liegt? Denkt doch einmal darüber nach, wie es euch geht! Ihr habt viel ausgesät, aber wenig geerntet; ihr esst, aber ihr werdet nicht satt; ihr trinkt, aber euer Durst wird nicht gestillt; ihr zieht euch an, aber euch wird nicht warm; und wer Lohn bekommt, steckt ihn in einen Beutel mit Löchern. Geht ins Gebirge, schafft Holz herbei und baut den Tempel wieder auf, damit ich Freude an ihm habe und geehrt werde“ (s.Hag 1,4–8). Wenn Gott sagt: „Denkt darüber nach, wie es euch geht“, fordert er uns auf, innezuhalten und unser Leben zu prüfen. Bist du mit dem Verlauf deines Lebens nicht zufrieden, könnte es daran liegen, dass du nicht getan hast, was er dir aufgetragen hat. Jakobus schreibt: „Alles, was gut und vollkommen ist, kommt von oben, vom Vater des Lichts, bei dem es keinen Wechsel gibt und keine Spur von Veränderung“ (Jak 1,17 NGÜ). Gottes Wesen ist gut und er sehnt sich danach, dein Leben mit seiner Güte zu erfüllen. Doch um das zu erleben, musst du im Gehorsam leben. „Der HERR versagt denen nichts Gutes, die in Aufrichtigkeit ihren Weg gehen“ (Ps 84,12 NGÜ). Gehorsam ist dein Schlüssel zu Sieg und Segen.