Ohne Gottes Wort ergeben viele unserer Lebenserfahrungen keinen Sinn. Mit ihm können wir sie verstehen. Kaum etwas ist tröstlicher oder zugleich ermutigender, als zu wissen, dass Gott selbst das Puzzle unseres Lebens zusammensetzt. Der Londoner Kartograf John Spilsbury gilt als derjenige, der um 1760 Puzzles populär machte. Während der Weltwirtschaftskrise fanden sie in Amerika als günstige Unterhaltung weite Verbreitung. Puzzles gibt es in allen Formen und Größen, sogar als dreidimensionale Kugeln. Doch, wie man sie zusammensetzt, ist gleichgeblieben: Viele unterschiedlich geformte Teile greifen ineinander. Entscheidend ist das Bild auf der Schachtel. Ohne dieses Bild ist man verloren. Genau deshalb fühlen wir uns manchmal hilflos und hoffnungslos, weil die Teile unseres Lebens anscheinend nicht zusammenpassen und wir Gottes Gesamtbild nicht erkennen. Kaum jemand hat mehr gelitten als der Apostel Paulus, und doch schrieb er: „Darum lassen wir uns nicht entmutigen. Wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, wird doch der innere Tag für Tag erneuert. Denn unsere gegenwärtigen Leiden sind leicht und vorübergehend und schaffen uns eine Herrlichkeit von überwältigendem, ewigem Gewicht. Dabei richten wir unseren Blick nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn das Sichtbare vergeht, das Unsichtbare aber bleibt ewig“ (2.Kor 4,16–18 GNB). Ja, auch guten Menschen widerfahren schlimme Dinge. Doch Gott hat versprochen, alles neu zu ordnen, es zu erlösen und es zu unserem Besten und zu seiner Ehre zu gebrauchen.