Max Lucado schrieb über die Kraft des Gebets im Leben seines Freundes Greg Pruett: „Er ist ausgebildeter Ingenieur, Linguist und Bibelübersetzer. Doch sein bedeutendster Beitrag liegt vielleicht im Bereich des ‚radikalen Gebets‘.“ Im gleichnamigen Buch schildert Greg, wie er 2008 aus Guinea zurückkehrte, um die Leitung der Pioneer- Bibelübersetzer zu übernehmen, mitten in der Wirtschaftskrise. Die Finanzübersicht des Ministeriums zeigte den freien Fall in Richtung Insolvenz. Greg hatte keine Erfahrung in der Leitung einer solchen Organisation und keine konkreten Möglichkeiten, Kosten einzusparen. Die Mittel waren knapp. Die Spender verschwanden. Greg sah nur eine Möglichkeit: Beten! „Ich betete nicht um Strategien, sondern machte das Gebet selbst zur Strategie.“ Im Juli schrieb er einen halbseitigen Brief an seine Teamkollegen weltweit und rief dazu auf, mit konkreten und kühnen Anliegen vor den Thron Gottes zu treten. Das Ergebnis beschrieb er so: „Als ich den Jahresabschluss sah, war klar, dass Gott unsere Gebete erhört hatte. Mir stiegen Tränen in die Augen. Würde ein Finanzexperte diese Kurve analysieren: er würde auf den Monat Juli tippen und fragen: ‚Was habt ihr hier richtig gemacht? Was auch immer es war, tut mehr davon’.“ Ich suchte nach logischen Erklärungen und Mustern. Ich wollte verstehen, wie es funktionierte, damit wir es wiederholen könnten. Doch ich fand keine. Ich wusste nur, dass Gott für uns gesorgt hatte. Was ich hatte, war Gott – und Gebet. Ist das alles, was du hast? Es ist alles, was du brauchst!