Während wir aufwuchsen, wussten viele von uns kaum, was unsere Eltern vierzig Stunden pro Woche arbeiteten. Vielleicht wussten wir, wo sie arbeiteten, aber nicht genau, was sie eigentlich taten. Ähnlich geht es uns mit Jesus: Wir wissen nicht wirklich, was er den ganzen Tag tut. Daraus entsteht häufig ein Mangel an geistlichem Selbstvertrauen. Was tut Jesus jeden Tag? Er tritt für dich ein, er vertritt deine Sache. Alles, was du tun musst, ist, dich auf sein vergossenes Blut zu berufen. Dieser Ausdruck ist in manchen Kreisen aus der Mode gekommen, teilweise wegen falscher Anwendung. Richtig verstanden ist, sich auf das Blut zu berufen, kein Aberglaube und kein Zauberspruch; es ist das Verstehen deiner Autorität in Christus. Es ist das Bewusstsein, dass deine Vergebung bereits mit Blut bezahlt wurde und bedeutet, anzuerkennen, dass wir Satan durch das Blut des Lammes überwinden (s.Offb 12,11). Christus steht auf deiner Seite, du hast die volle Rückendeckung des Königs und seines Reiches, seinen vollen Segen und seine volle Autorität. Satan möchte, dass du daran zweifelst. Erinnerst du dich, was er zu Eva im Garten Eden sagte: „Sollte Gott wirklich gesagt haben …?“ (s.1.Mo 3,1). Übersetzt heißt das: Gott enthält dir etwas vor. Wenn Satan es schafft, dass du Gottes Güte misstraust, hat er gewonnen und du verloren. Ist es möglich, dass du denkst, Gott enthalte dir etwas vor, weil du selbst dich Gott nicht ganz hingibst? Geh ganz mit Gott! Enthältst du ihm nichts vor, wird er dir ganz sicher auch nichts vorenthalten.