Fachleute schätzen, dass wir täglich zwischen 50.000 und 70.000 Gedanken haben. Nehmen wir 60.000 als Mittelwert und betrachten vier wichtige Dinge: (1) Psychologen sagen, dass 98 bis 99 Prozent unserer Gedanken gewohnheitsmäßig sind. Es sind dieselben Gedanken wie gestern, vorgestern und davor. Unser Denken muss jedoch Tag für Tag erneuert werden (s.Röm 12,2). Du kannst nicht immer dasselbe denken und ein anderes Ergebnis oder eine andere Sicht erwarten. Nimm stattdessen eine lernbereite Haltung ein! „Erwirb Weisheit, erwirb dir Einsicht! Halte sie hoch, dann wird sie dich erhöhen“ (Spr 4,7–8). (2) Nur etwa 12 Prozent unserer Gedanken richten sich auf die Zukunft. Doch Glaube ist seinem Wesen nach zukunftsorientiert. „Der Glaube ist die Gewissheit dessen, was wir erhoffen“ (Hebr 11,1 GNB). (3) Eine Studie der Harvard-Universität ergab, dass der Durchschnittsmensch 46,9 Prozent seiner Wachzeit mit Gedanken an etwas anderes verbringt als an das, was er gerade tut. Psychologen sagen: Ein abschweifender Geist ist ein unglücklicher Geist. Offensichtlichste Ursache sind unsere digitalen Geräte, die uns ständig ablenken. Nichts schwächt unsere Fähigkeit zu träumen so sehr wie unsere Smartphones. (4) Die Cleveland Clinic schätzt, dass 80 Prozent unserer Gedanken negativ sind. Das sind 48.000 negative Gedanken pro Tag. Sprechen wir diese Gedanken aus, verschärft sich das Problem! „Richtet eure Gedanken auf das, was wahr ist, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert, anerkennenswert, was Tugend hat und lobenswert ist“ (Phil 4,8 GNB).