„Dann formte Gott, der HERR, eine Frau und brachte sie zum Menschen.“ (1.Mose 2,22 (GN)

B 365
5. Mose 28. 1-35
Freude am Heute
Freude am Heute
Wenn du dich nach Gemeinschaft sehnst
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Gott hat unser Bedürfnis nach Gemeinschaft erkannt: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt“. Deshalb formte Gott eine Frau und brachte sie zum Menschen (s.1.Mo 18,22). Die meisten von uns sind soziale Wesen, die in Gesellschaft aufblühen und Energie aus dem Miteinander schöpfen. Doch es gibt auch Menschen, die sich schämen, Einsamkeit einzugestehen. Sie sehnen sich nach einem Gegenüber, wahren aber den Anschein, dass sie niemanden brauchen. Schäme dich nicht, wenn du dir Liebe und Gemeinschaft wünschst. Dieses Bedürfnis zuzugeben und einen Schritt in Richtung ‘Beziehung’ zu machen, erfordert Mut. Zu akzeptieren, dass du ein Mensch bist, der Gemeinschaft mit anderen Menschen braucht, ist gesund. Aber: Problematisch wird es, wenn dein Bedürfnis nach Zugehörigkeit dich kontrolliert und du deine persönlichen Werte verbiegst, nur um akzeptiert zu werden. Das hat immer negative Folgen. Dich an andere Menschen zu klammern, ohne zu verstehen, wer sie sind oder was sie repräsentieren, ist ungesund. Die Konsequenzen daraus können lebenslange oder sogar lebensgefährdende Auswirkungen sein. Weise Entscheidungen in Beziehungsfragen dürfen niemals aus Angst vor Einsamkeit oder aus Verzweiflung getroffen werden. Unter diesen Umständen ist es besser, vorerst allein zu bleiben. Das muss nicht dauerhaft so bleiben. Bitte Gott um Führung, denn: „Gott gibt den Einsamen ein Zuhause“ (Ps 68,7 GN). Lebe nach Werten, die du dir von deinem zukünftigen Partner wünschst. Beginne mit dem, was du zu geben hast, nicht mit dem, was dir fehlt.