Fast alle Beziehungen lassen sich in drei Kategorien einteilen: Vertraute, Gefolgsleute und Kampfgefährten. (1) Vertraute sind Menschen, deren Beziehung zu dir lebenslang besteht. Sie lieben dich, stehen dir bei und halten dir den Rücken frei. Dein Wohlergehen steht für sie an erster Stelle. Sie würden niemals etwas, dass sie über dich wissen, zu ihrem eigenen Vorteil nutzen oder dir deine Geheimnisse vorwerfen. Paulus sagte über Timotheus: „Ich habe niemanden, der so aufrichtig für euer Wohl sorgt wie er. Alle anderen sind nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, nicht auf das, was Jesus Christus will. Aber ihr wisst, wie bewährt Timotheus ist“ (Phil 2,20–22 NLB). (2) Gefolgsleute teilen deine Ziele, Werte und Prinzipien, aber sie sind nicht unbedingt immer für dich da. Dennoch sind Gefolgsleute wichtig. Sie bringen Energie, Leidenschaft und Begeisterung ein. Mit ihnen kannst du gemeinsame Ziele verfolgen und Brücken bauen. Erwarte jedoch nicht, dass sie dieselbe Loyalität zeigen wie Vertraute. Sie begleiten dich aus einem bestimmten Grund und für eine bestimmte Zeit. Dann ziehen sie weiter. (3) Kampfgefährten fühlen sich zu dir hingezogen, weil sie gegen dieselben Dinge sind wie du. Sie kennen dich nicht besonders gut oder mögen dich nicht einmal, aber auf dem Schlachtfeld vereint euch ein gemeinsamer Feind. Nach dem Kampf ist die Beziehung meist vorbei oder kühlt zumindest ab. Die Verbindung besteht nur im gemeinsamen Gegner. Lerne die Menschen in deinem Leben kennen: Vertraute, Gefolgsleute und Kampfgefährten.