„Die Zunge ist ein Feuer.“ (Jakobus 3,6 NZB)

B 365
5. Mose 11
Freude am Heute
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Eine vom Geist kontrollierte Zunge (2)
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Die Bibel sagt: „Ein kleiner Funke kann einen großen Wald in Brand setzen. Und die Zunge ist ein Feuer“ (s.Jak 3,5–6). Menschen in heißen Klimazonen wissen nur zu gut um die Gefahr von verheerenden Buschbränden, die durch trockene Winde entfacht werden. Sie können sich gut in die Worte hineinversetzen: „Seht, welch kleines Feuer, welch großen Wald zündet es an“ (Jak 3,5). Ein einziger Funke genügt, um große Flächen zu zerstören. Solche Feuer verbreiten sich schneller und weiter, als man es je erwarten würde. Sie richten verheerenden Schaden an; sie zerstören Häuser, ganze Existenzen und Leben. Genauso kann ein unbedachtes Wort eine Existenz ruinieren. In unserem digitalen Zeitalter verbreiten sich Worte blitzschnell. Ein Tweet kann in Sekunden weltweit verbreitet werden. Wie ein Feuer, kann ein solches Wort außer Kontrolle geraten und irreparablen Schaden anrichten. Jakobus schrieb: „Kein Mensch kann die Zunge zähmen“ (Jak 3,8). Doch Gott kann es. „Die Frucht des Geistes ist… Selbstbeherrschung“ (s.Gal 5,22–23). Der Heilige Geist kann eine Zunge, die Klatsch verbreitet, in ein Werkzeug zur Ehre Gottes verwandeln. Er kann eine bitter gewordene Zunge so umwandeln, dass sie Segen ausspricht. Klatsch ist, wenn man etwas hinter dem Rücken eines anderen sagt, was man ihm nie ins Gesicht sagen würde. Schmeichelei ist, wenn man jemandem ins Gesicht sagt, was man hinter seinem Rücken nie sagen würde. Beides ist falsch. Deshalb beten wir wie der Psalmist: „Lass die Worte meines Mundes… wohlgefällig sein vor dir, HERR“ (s.Ps 19,15).