Les Goldbergs Freunde hielten ihn für verrückt, als er seine privaten Geldanlagen auflöste und ein Haus kaufte, das er Obdachlosen zur Verfügung stellte. Als pensionierter Ingenieur war Les davon überzeugt, dass dies die einzig richtige Entscheidung war. Er verbrachte täglich mindestens eine Stunde mit seinen obdachlosen Freunden und half ihnen dabei, mehrere Immobilien zu renovieren. Bei all seinen Bemühungen betrachtete Goldberg Obdachlose nicht als Gescheiterte, sondern einfach als verletzte Menschen. Er sah das Haus als Übergangsunterkunft und Anlaufstelle zugleich, einen Ort, an dem Obdachlose Post empfangen, telefonieren, Jobangebote verfolgen und gespendete Güter erhalten konnten. Vier obdachlose Männer lebten in dem Haus und zahlten eine geringe Miete zur Deckung der Kosten. Die Hausregeln waren streng: Kein Alkohol. Keine Drogen. Kein Herumlungern. Goldberg war nie reich. Zwanzig Jahre lang führte er ein eigenes Unternehmen und verdiente etwa 25.000 Dollar im Jahr. Er war einfach ein Mann, der eine Not sah und einen Weg fand, ihr zu begegnen. Mutter Teresa sagte: „Wir können nicht alle große Dinge tun, aber wir können kleine Dinge mit großer Liebe tun.“ Jesus spricht: „Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben.“ Geh heute mit offenem Herzen durch den Tag und bitte Gott, dich zur Antwort auf das Problem eines anderen Menschen zu machen. Wenn du das tust, „wird es dir nicht unbelohnt bleiben“.