„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ (1. Johannes 4,18 LU84)

B 365
2. Samuel 4-5
Freude am Heute
Freude am Heute
Lebe in der Furcht, oder lebe in der Liebe
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Denkweisen der Liebe sind die natürliche Norm, während Denkweisen der Furcht erlernt werden; revolutionär für die Wissenschaft, aber keine Neuigkeit in der Bibel: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ Wissenschaftler haben Anatomie und Physiologie von Liebe und Furcht untersucht: Es handelt sich um zwei verschiedene Systeme. In jedem bewussten Moment operieren wir entweder im System der Liebe oder der Furcht. Leben wir in Liebe, können wir toxische Muster wieder „verlernen“. Sie sind keine unserer angeborenen Funktionen. Neurowissenschaftliche Studien belegen, dass unser Gehirn beim Leben in Liebe chemische Stoffe wie Oxytocin ausschüttet; ein Hormon, das negative Gedankencluster auflöst und eine Neuprogrammierung mit gesunden Mustern ermöglicht. Es wird auch freigesetzt, wenn wir vertrauen, uns mit anderen verbinden und Liebe weitergeben. Die bewusste Entscheidung, in Liebe zu leben, kann buchstäblich „die Furcht austreiben“. Glückshormone werden auch ausgeschüttet, wenn wir Gutes tun und anderen in Liebe begegnen. Sie entgiften unser Gehirn, steigern Motivation und Weisheit und helfen uns, das Leben erfolgreicher zu meistern. Die Bibel verdeutlicht die weitreichenden Konsequenzen der Wahl zwischen Liebe und Furcht: „Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst“ (5.Mo 30,19 LU). Im Buch Prediger steht: „Gott hat den Menschen aufrichtig gemacht; aber sie suchen viele Künste“ (Pred 7,29 LU). Willst du in der Furcht leben oder in der Liebe?