Jakobus schrieb: „Nehmt euch die Propheten als Vorbilder für Geduld im Leiden. Ihr habt von der Standhaftigkeit Hiobs gehört und wisst, wie der Herr alles zu einem guten Ende geführt hat; denn der Herr ist voller Erbarmen“ (s.Jak 5,10–11). Wir werden durch diejenigen ermutigt, die vor uns gelebt haben, während wir selbst auf die Wiederkunft des Herrn warten. Blicke zurück auf Hosea: Seine Frau verließ ihn, doch er blieb ihr treu, und Gott stellte ihre Ehe wieder her (Hos 3,1–3). Blicke zurück auf Daniel: Er wurde in die Löwengrube geworfen, weil er seinem Glauben treu blieb, doch Gott rettete und beförderte ihn (s.Dan 6,1–28). Blicke zurück auf Jeremia: Er wurde verhaftet und zum Sterben in eine Zisterne geworfen. Doch Gott rettete ihn (s.Jer 37–38). Dann ist da noch die große Glaubens-Galerie in Hebräer 11: Diejenigen unter uns, die von Familienmitgliedern abgelehnt wurden, können auf Abel zurückblicken (s.Hebr 11,4). Die missverstanden werden, können auf Noah zurückblicken (s.Hebr 11,7). Die mit einer Glaubenskrise kämpfen und sich einer scheinbar unüberwindbaren Aufgabe gegenübersehen, können auf Abraham zurückblicken (s.Hebr 11,8-10). Wenn du ausgenutzt oder missbraucht wurdest, schau auf Josef zurück (s.Hebr 11,22). Die mit scheinbar unüberwindbaren Hindernissen im Leben konfrontiert sind, können auf Josua zurückblicken (s.Hebr 11,30). Die versuchen, eine sündige Vergangenheit hinter sich zu lassen, können auf Rahab zurückblicken (s.Hebr 11,31). Das ist also das Wort für dich heute:
Blicke zurück und lasse dich ermutigen.