Neurowissenschaftler sagen, dass jeder Ton, jede Erfahrung, jeder bewusste Gedanke und jeder unbewusste Traum aufgezeichnet und buchstäblich auf unserer externen Festplatte – dem Großhirn – gespeichert werden. Stelle diese Information neben die Aussage: „Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war“ (Phil 2,5 ELB). Der Sinn Christi ist das Wort Gottes. Jesus ist „das Wort“ (Joh 1,1 ELB). Wenn du betest, nachdenkst oder Bibelverse auswendig lernst, prägst du Jesus deinem Denken ein. Neurologisch gesprochen rekrutierst du neue neuronale Verbindungen und leitest alte um. Schritt für Schritt wird dein Gehirn umverdrahtet und erneuert. Betrachte es als “Gedanken-Synchronisation”. Du lädst Worte und Gedanken Gottes herunter. Mit der Zeit werden diese Downloads zu Upgrades, die den Sinn Christi in dir formen. Mark Batterson beschreibt, wie er die Bibel liest: „Ich lese, bis ich auf einen Vers stoße, der zum Innehalten auffordert. Oft ist es etwas, worüber ich nachdenken oder wofür ich beten muss. Manchmal ist es die Überführung durch den Heiligen Geist, und ich brauche ein Gespräch mit Gott, bevor ich weiterlesen kann. Komme ich zu einem solchen Vers, mache ich drei Dinge: Erstens unterstreiche oder umkreise ich ihn in meiner Bibel. Zweitens schreibe ich ihn von Hand in mein Tagebuch. Drittens notiere ich Gedanken, Bekenntnisse und Ideen dazu. Wenn ich den Eindruck habe, dass der Heilige Geist innerlich einen Schlusspunkt setzt, lese ich weiter.“ Das sind drei großartige Methoden. Sie können auch dir helfen.