Jesus sprach: „Lasst uns hinüberfahren an das jenseitige Ufer.“ Dann heißt es: „Und es erhob sich ein heftiger Sturmwind, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot sich schon füllte“ (s.Mk 4,37). Jesus schlief! Die Jünger schrieen: „Meister, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ (s.Mk 4,38). Jesus stand auf, bedrohte den Wind und sprach zum See: „Schweig! Sei still!“ Und es trat eine große Stille ein. Jesus fragte: „Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“ (s.Mk 4,40). Erstaunlich! Das Meer tobte, und Jesus tadelte die Jünger. Er hatte nämlich vom ‘Hinüberfahren’ gesprochen. Der Herr hatte das Ziel benannt. Doch die Jünger hörten das Heulen des Windes und vergaßen darüber Jesu Wort. Auch in deinem Leben wird es Stürme geben, und du wirst entscheiden müssen: Höre ich auf Christus oder auf die Krise? Klammerst du dich an die Verheißungen der Schrift oder kapitulierst du vor dem Sturm? Gott sprach zu Josua: „Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst darüber nachsinnen Tag und Nacht, damit du darauf achtest, zu tun nach allem, was darin geschrieben ist. Denn dann wirst du auf deinem Weg zum Ziel kommen und Erfolg haben“ (Jos 1,8 ELB). Das Wort „nachsinnen“ bedeutet, das Gelesene zu erwägen, zu wiederholen und in sich aufzunehmen. Paulus schrieb: „Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander“ (Kol 3,16 ELB). Bete: „Herr, sprich heute zu meinem Herzen, während ich dein Wort lese.“ Dann lies mit offenem Herzen.