„Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden." (Jeremia 31,34 GN)

B 365
4. Mose 31
Freude am Heute
Freude am Heute
Gott vergibt – und vergisst (2)
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Die Israeliten feierten das Passafest zur Erinnerung an ihren Auszug aus Ägypten. Am Abend vor dem Auszug sollten sie ein fehlerloses Lamm schlachten und die Türpfosten ihres Hauses mit dessen Blut bestreichen. Wenn der Todesengel durch Ägypten ginge, würde er an ihrem Haus vorübergehen. Was die Jünger damals nicht ahnten: Sie aßen das Passamahl mit dem wahren Passalamm, Jesus selbst. Er erklärte ihnen neu, dass Brot und Kelch den Leib und das Blut Christi bedeuten. Durch sein Werk am Kreuz von Golgatha stehen wir heute unter dem Schutz des Blutes des Lammes. Wie das Passafest ist auch das Abendmahl eine Erinnerung an unseren Auszug aus der Sklaverei. Wir waren Sklaven der Sünde, doch Christus hat uns befreit. Jedes Mal, wenn wir zum Tisch des Herrn kommen, eilen wir bildlich gesprochen zum Kreuz: Dorthin, wo die Sünde besiegt wurde. Unsere Schuld ist dort festgenagelt. Fällt es dir schwer, deine Sünden und Fehler zu vergessen? Hält der Teufel sie dir immer wieder vor? Dann stelle dich auf Gottes Wort und setze dem ein Ende. Gott spricht im Alten Testament: „Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden“ (Jer 31,34 GN). Im Neuen Testament bekräftigt er: „Ich will gnädig sein gegenüber denen, die mir untreu waren, und will ihnen ihre Schuld nicht mehr vorhalten“ (Hebr 8,12 GN). Die Schrift sagt auch: „Ja, du wirst unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen“ (Mi 7,19 GN). Gott hat dir vergeben, und er erinnert sich nicht mehr an deine Schuld. Du darfst ihm zustimmen und ebenfalls loslassen.