„Denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeit und ihrer Sünden will ich nicht mehr gedenken." (Hebräer 8,12 LU)

B 365
4. Mose 29-30
Freude am Heute
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Gott vergibt – und vergisst (1)
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Gott vergibt und vergisst. Er erinnert sich an das, was du richtig gemacht hast, und vergisst, was du falsch gemacht hast. Obwohl Gott unsere Sünden vergisst, fällt es uns selbst viel schwerer, sie zu vergessen. Wir erinnern uns leichter an unsere Fehler als an unsere Erfolge. Es fällt schwerer, uns selbst zu vergeben, als die Vergebung Gottes anzunehmen. Wir neigen dazu, das zu erinnern, was wir vergessen sollten, und das zu vergessen, was wir erinnern sollten. Die Unfähigkeit, bekannte Schuld loszulassen, ist ein Teil unserer gefallenen Natur. Der Sündenfall hat das Bild Gottes in uns verzerrt, auch in Bereichen unseres Gehirns, wie der Amygdala, die emotionale Erinnerungen speichert. Die Stärke einer Erinnerung wird durch die Intensität der Emotion bestimmt. Ereignisse, die uns nicht berühren, vergessen wir schnell. Doch starke Emotionen wie Scham vergrößern die „Schnappschüsse“ unserer Sünde im dunklen Raum unseres Herzens. Hast du Mühe, zu vergessen, was Gott dir längst vergeben hat? Dann lies betend diese Verse: „Ich, ich allein bin’s, der deine Vergehen auslöscht um meinetwillen, und ich gedenke deiner Sünden nicht“ (Jes 43,25 LU). „Ich tilge deine Übertretungen wie eine Wolke und deine Sünden wie Nebel. Kehre um zu mir, denn ich erlöse dich“ (Jes 44,22 LU.) „Denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeit und ihrer Sünden will ich nicht mehr gedenken“ (Hebr 8,12 LU.) Gott hat dir vergeben, und er erinnert sich nicht mehr an deine Schuld. Es ist Zeit, dass du ihm zustimmst und ebenfalls loslassen.