Sprich diese Worte mehrmals laut aus und lasse sie in deinem Denken kreisen: „Ich habe den HERRN allezeit vor Augen.“ Nimm dir etwas Zeit, um dir vorzustellen, wie das konkret in deinem Leben aussehen könnte: Wie wäre es, wenn du morgens mit dem Gedanken an Gott aufwachen würdest? Wie würde es sich anfühlen, würdest du abends mit einem Bewusstsein Seiner Gegenwart einschlafen? Wie würden deine Gespräche verlaufen, wenn du wüsstest, dass Gott als unsichtbarer Dritter immer mit am Tisch sitzt? Wie würde sich dein Arbeitsplatz oder der Schulalltag verändern, wenn du dir der Nähe Gottes bewusst wärst, Ihn um Hilfe und Führung bitten und die Last nicht allein tragen würdest? Schließlich ist das Seine Verheißung: „Wirf deine Last auf den HERRN! Er wird dich sicher halten; niemals lässt er den fallen, der ihm die Treue hält“ (Ps 55,23 NGÜ). Denke darüber nach, was es bedeutet, dass der HERR zu deiner Rechten ist. In der Bibel ist die rechte Hand oft ein Symbol für Macht und Handeln. Nimm diesen Gedanken mit: „Ich werde nicht zu Fall kommen“ (Ps16,8 NGÜ). Stell dir vor: Du erhältst eine schlechte Nachricht oder du hast mit Gegenwind zu kämpfen. Jemand in einer wichtigen Position mag dich nicht. Stelle dir vor, auf der Arbeit läuft es schlecht, aber das bringt dich nicht aus der Ruhe. Warum? Weil Gott dir übernatürlichen Frieden gibt. Ist das nicht das Leben, das du dir wünschst? Dann bete: „Gott, das ist das Leben, das ich wählen möchte. Zeige mir, was ich tun muss, damit es Realität wird.“