Immer wird es Menschen geben, die versuchen werden, dich davon abzuhalten, den Riesen in deinem Leben zu besiegen oder irgendeinen anderen Auftrag zu erfüllen, den Gott dir gegeben hat (s.1.Sam 17,28). Ihr Widerstand könnte darauf zurückzuführen sein, dass „geteiltes Leid halbes Leid ist“. Oder sie projizieren ihre eigene Angst und ihren Mangel an Glauben auf dich. Vielleicht ist es auch Neid; sie nehmen es dir übel, dass du versuchst zu tun, wozu sie selbst nicht den Mut haben. Das gilt besonders dann, wenn du dort Erfolg hast, wo sie gescheitert sind. Was auch immer ihre Motivation und Absicht sein mag, du hast dich auf deinem Weg möglicherweise allein zu behaupten. Nehemias Feinde versuchten jeden Trick, um ihn vom Wiederaufbau der Mauer Jerusalems abzuhalten. Wie ging er mit ihrem Widerstand um? „Sanballat und Geschem ließen mir sagen: Komm und lass uns miteinander verhandeln. Sie gedachten mir aber Böses zu tun. Ich aber sandte Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen: “Ich habe ein großes Werk zu tun und kann nicht hinabkommen. Warum sollte das Werk stillstehen, wenn ich es ruhen ließe und zu euch hinabkäme? Viermal ließen sie mir das Gleiche sagen, und ich gab ihnen dieselbe Antwort“ (s.Neh 6,2–4). Nehemia blieb standhaft bei dem, wozu Gott ihn berufen hatte. Mache das ebenso! Sei bereit, Herabsetzungen, Neid, Ablenkungen, entmutigende Worte und allen möglichen Widerstand auszuhalten und dich auf Gottes Wort zu stellen: „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?“ (Röm 8,31 LU). Also: Sei vorsichtig, wem du zuhörst.