Das Problem von heute ist nicht unbedingt auch das Problem von morgen. Sperr dich nicht selbst ein, indem du das annimmst. Widerstehe dem Drang, dich selbst zu etikettieren: „Ich bin ein Sorgenmensch.“ „Tratschen ist meine Schwäche.“ „Mein Vater war Trinker; ich werde wohl die Tradition fortsetzen.“ Hör auf damit! Solche Worte schaffen Bündnisse mit dem Teufel. Sie geben ihm Zugang zu deinem Inneren. Es ist nicht Gottes Wille, dass du ein besiegtes und unglückliches Leben führst. Stell dich taub gegenüber alten Stimmen und triff neue Entscheidungen. „Das Los ist mir gefallen auf liebliches Land; mir ist ein schönes Erbteil geworden” (Ps 16,6 LU). Lebe aus deinem Erbteil heraus, nicht aus deinen Umständen. Gott hat dir den Sieg bereits verheißen und dir Waffen für den Kampf gegeben. „Denn ob wir auch im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht mit fleischlichen Waffen. Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Gott, Festungen zu zerstören“ (2.Kor 10,3–4 LU). Josua siegte in Jericho mit der Strategie Gottes: „…lasst sieben Priester Widderhörner vor der Lade des Herrn hertragen“ (s.Jos 6,6). Die Bundeslade war das Zeichen der Gegenwart Gottes. Das Geheimnis des Sieges ist, die Waffen des Lobpreises, des Wortes Gottes und des Gebets einzusetzen. Nutze jedes Werkzeug, das Gott dir gibt: Lerne Bibelverse auswendig und bete. Sieh weniger fern und öffne die Bibel häufiger. Sorge weniger und bete mehr. Du kannst deine Blockaden überwinden, indem du täglich aus der Gegenwart Gottes lebst.