Der kontemplative Zugangsweg. Wenn du Gott bevorzugt über diesen Zugangsweg begegnest, liebst du große Zeitfenster der Stille und ungestörte Momente der Einsamkeit. Es ist sehr wahrscheinlich, dass deine Eltern dir als Kind gesagt haben, du solltest mehr nach draußen gehen und mit anderen Kindern spielen. Reflektion liegt dir im Blut. Oft fühlst du dich als stiller Beobachter des Lebens. Bibelstellen, mit denen du dich leicht identifizieren kannst, sind: „Denkt abends auf eurem Bett nach und seid still“ (Ps 4,5 NLB). „Sei still vor dem Herrn und warte geduldig, bis er eingreift“ (Ps 37,7 NLB). „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin” (Ps 46,11 NLB). „Ich warte still auf Gott; mein Heil kommt von ihm“ (Ps 62,2 NLB). Gott ist dir am gegenwärtigsten, wenn Ablenkungen beseitigt sind. Bilder, Metaphern und visuelle Eindrücke helfen dir beim Beten. Verbringst du zu viel Zeit mit zu vielen Menschen, fühlst du dich ausgelaugt und überfordert. Du benötigst nicht viel äußere Stimulation. Zeit zu haben, um in Stille und Einsamkeit auf Gott zu hören, ist für deine Seele von entscheidender Bedeutung und nötig, damit du ein tieferes Gefühl für Seine Gegenwart entwickeln kannst. Du brauchst regelmäßige, geschützte und ungestörte Zeit allein. Doch die Bibel sagt: „Weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen auch wir einander lieben“ (1.Joh 4,11 NLB). Liebe erfordert Zeit und Einsatz, manchmal auch Opfer. Eine der besten Möglichkeiten, deine Liebe zu Gott zu zeigen, besteht darin, sie den Menschen um dich herum zu zeigen, die Gott liebt.