„Ich freute mich, als sie zu mir sagten: ‹Wir wollen zum Haus des HERRN gehen!“ (Psalm 122,1 ZB)

B 365
1. Samuel 4-5
Freude am Heute
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Geistliche Zugangswege (4)
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Der Anbetungs-Zugangsweg. Befindest du dich auf dem Anbetungsweg, sprichst du dem Psalmisten aus dem Herzen: „Ich freute mich, als sie zu mir sagten: Wir wollen zum Haus des HERRN gehen!“ Etwas tief in dir wird freigesetzt, wenn Lobpreis erklingt. Dein Herz öffnet sich. Es kommt vor, dass Tränen kommen, weil dir Gott so nahe scheint. Bist du auf diesem Zugangsweg, nimm dich vor zwei Dingen in Acht: (1) Verurteile nicht die Menschen, die ihre Anbetung nicht so offen zeigen wie du. Manche sind in Gemeinden aufgewachsen, in denen man während des Gottesdienstes nicht einmal den kleinen Finger gehoben hat, geschweige denn die Hände. (2) Hüte dich vor einer Spiritualität, bei der du ständig nach dem nächsten „Lobpreis-Hoch“ suchst. C. S. Lewis schrieb über die gefährliche Sünde, ständig „Zugabe“ zu verlangen und Gott zu bitten, eine bestimmte Erfahrung oder Emotion zu wiederholen. Er sagte, dass Gott gerade dieses Gebet möglicherweise am wenigsten erhört, weil wir dadurch Gefahr laufen, eine Erfahrung zu verehren statt des Gottes, auf den sie hinweist. Musik ist eine wunderbare Gabe zur Anbetung. Doch weil Musik unsere Gefühle so stark beeinflusst, kann es passieren, dass wir von ihr abhängig werden. In diesem Fall kann es nötig sein, Gott auch einmal ohne Musik anzubeten, damit deine Anbetung sich auf Gottes Wesen gründet und nicht nur auf Klänge. Vielleicht brauchst du auch eine tiefere Beschäftigung mit der Bibel, damit dein Herz fest verwurzelt wird in der Erkenntnis Gottes.