Wir teilen dasselbe Erbe wie Christus! Was Er hat, gehört auch uns! „Wie Christus ist, so sind auch wir schon jetzt in dieser Welt.“ (1.Joh 4,17 EÜ). Sind wir also Miterben Christi, warum kämpfen wir uns dann durchs Leben? (1) Wir wissen nichts über unser Erbe. Paulus schreibt von „der überwältigenden Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden“ (Eph 1,19 EÜ). Wir müssen nicht um den Sieg kämpfen, sondern vom Sieg her! Gehört dein Herz Christus, hat Er dich „mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel“ (s.Eph 1,3). Achte auf das Wort „hat“. Du besitzt alles, was du brauchst, um das zu sein, was Gott wünscht. Es bedeutet auch, dass Gott „mit allem ausstattet, was ihr nötig habt, um seinen Willen zu tun“ (Hebr 13,21 EÜ). (2) Wir glauben nicht an unser Erbe.
Nimm an, Christen würden aus ihrem Erbe heraus leben. Sie würden sich von Internetpornografie abwenden. Einsame würden Trost bei Gott suchen und nicht in fremden Armen. Eheleute in der Krise würden mehr Zeit im Gebet verbringen und weniger im Streit. Kinder würden es als Segen betrachten, sich um ihre alten Eltern zu kümmern. „Gott hat an uns, den Glaubenden, dieselbe machtvolle Kraft wirksam werden lassen, mit der er Christus von den Toten auferweckt hat“ (Eph 1,19–20 EÜ). Der Geist, der Christus von den Toten auferweckt hat, wohnt auch in dir. Er kann jedes „Ich kann nicht“ in ein „Ich kann“ verwandeln. „Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt“ (Phil 4,13 EÜ). Vertraue auf dein himmlisches Erbe und lebe entsprechend.