In ihrem Buch ‘A Slow and Certain Light‘ schrieb Elisabeth Elliott: „Im Wald von Ecuador war ich meist zu Fuß unterwegs. Die Pfade führten oft durch Bäche und Flüsse, die zu durchwaten waren, und manchmal gab es einen Baumstamm hoch über dem Wasser, über den man balancieren konnte. Ich fürchtete mich und war immer versucht, den steilen, schwierigen Weg hinunter in die Schlucht und auf der anderen Seite wieder hinauf zu nehmen. Doch die Indianer sagten: ‚Gehen Sie einfach, Señorita‘. Und schon gingen sie leichtfüßig über den Stamm. Auf dem Baumstamm konnte ich nicht anders, als auf den Fluss hinunterzuschauen. Ich hatte Angst, abzurutschen. Ich war noch nie gut darin gewesen, mein Gleichgewicht zu halten. Mein Guide streckte mir seine Hand entgegen, und diese Berührung war alles, was ich brauchte. Ich hörte damit auf, auf den Fluss oder sogar auf den Baumstamm hinunterzuschauen, und blickte stattdessen zu dem Guide, der meine Hand nur ganz leicht berührte. Als ich die andere Seite erreicht hatte, wurde mir klar, dass er mich festgehalten hätte, wenn ich abgerutscht wäre. Seine Anwesenheit und seine Berührung waren alles, was ich gebraucht hatte. Genau das brauchst du auch: Gottes Gegenwart und die Berührung seiner Hand. Daniel schrieb: „Und einer, der einem Menschen ähnlich war, rührte mich an und stärkte mich. Und er sprach: Fürchte dich nicht, du vielgeliebter Mann! Friede sei mit dir! Sei stark! Und als er mit mir redete, wurde ich gestärkt und sprach: Rede, mein Herr, denn du hast mich gestärkt“ (s.Dan10,18–19).