Eine der Taktiken Satans besteht darin, uns von einem Extrem ins andere zu treiben: zum Beispiel von der Faulheit in die Arbeitssucht. Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen einem fleißigen Menschen und einem Arbeitssüchtigen. Fleißige Menschen haben die Weisheit, sich Grenzen zu setzen, wie viel sie im Laufe eines Tages leisten wollen. In ihrem Buch ‘30 Tage zu einem stärkeren, selbstbewussteren Ich ‘ schreibt Deborah Smith Pegues: „Ich habe lange verleugnet, dass ich zur Arbeitssucht neige, bis mir klar wurde, dass ich zu viele der typischen Symptome aufwies: Ich arbeitete fast immer bis spätabends. Fast alle Gespräche drehten sich um Probleme im Büro. Ich machte kaum Pausen und war immer ‘Multitasking’ und unkonzentriert. Während ich telefonierte, räumte ich auf. Beim Fernsehen sortierte ich Unterlagen. Versuchte ich zu entspannen, dachte ich sofort an all das, was noch zu erledigen war. Meine To-do-Liste enthielt mehr Punkte, als ich an einem einzigen Tag bewältigen konnte. Ich war Sklavin meines überfüllten Kalenders. Alle anderen schienen mir zu langsam. Ich hetzte von einem Termin zum nächsten und lebte für die Anerkennung, die ich für gute Leistungen bekam. Für Freundschaften blieb mir kaum Zeit. Heute versuche ich, nur noch das zu tun, wovon ich den Eindruck habe, dass es Teil von Gottes Plan für mein Leben ist.“ Ein wertvoller Rat! Jesus sagte zu seinen hart arbeitenden Jüngern: „Kommt mit, wir gehen allein an einen ruhigen Ort, damit ihr ausruhen könnt.“ Sagt der Herr vielleicht heute dasselbe zu dir?