„Beugt euch also unter Gottes starke Hand, dann wird er euch auch zur richtigen Zeit erhöhen.“ (1. Petrus 5,6 GN)

B 365
5. Mose 32.28-52
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Gott duldet keinen Stolz. Wenn sich Menschen selbst erhöhen und verweigern, sich zu demütigen, bleibt Gott nichts anderes übrig, als dies für sie zu tun. Der babylonische König Nebukadnezar wurde seinerzeit vom Hochmut übermannt: „Als er sich auf dem Dach des Königspalastes in Babel aufhielt, sagte er: ›Das ist also das große Babel, das ich mit meiner gewaltigen Macht gebaut habe, als Residenz für mein Königtum, zur Ehre meiner Majestät.‹“ (Dan 4,27 GN) Das war roher, unverblümter, arroganter Stolz. Zuvor hatte Daniel Nebukadnezar durch die Deutung eines Traumes geraten, sein Verhalten zu ändern. Doch dieser ignorierte die Warnung. Daraufhin sagte Gott: Jetzt reicht es! Er unterbrach Nebukadnezars arroganten Monolog: „Noch während der König redete, ertönte eine Stimme vom Himmel: ›Höre, König Nebukadnezar! Dir wird die Königsherrschaft genommen“ (Dan 4,28 GN). In den folgenden sieben Jahren verlor Nebukadnezar den Verstand und lebte wie ein Tier. So folgte seinem Hochmut ein tiefer Fall! Jemand hat einmal gesagt: „Ein Mensch, der nur mit sich selbst beschäftigt ist, ist ein ziemlich kleines Paket.“ Erst als sich Nebukadnezar demütigte, hatte Gott Erbarmen mit ihm. Er gab ihm sowohl seine Vernunft als auch seine Herrschaft zurück. Danach bekannte der König: „Jetzt lobe, preise und ehre ich, Nebukadnezar, den König des Himmels! Alles, was er tut, ist richtig und gerecht, und wer hochmütig ist, den kann er erniedrigen“ (Dan 4,34 GN). Deshalb: Sei demütig!