„Bist du gefangen durch die Worte deines Mundes … so geh hin, wirf dich nieder …" (Sprüche 6,2-3 ELB)

B 365
4. Mose 14
Freude am Heute
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Demütige dich und versuche, es wiedergutzumachen
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Im Jahr 1755 kandidierte ein junger Oberst der Armee für einen Sitz in der Virginia-Versammlung und machte in einer Wahlkampfrede eine beleidigende Bemerkung, die sich gegen einen jähzornigen Mann namens Payne richtete. Dieser ging daraufhin mit einem Stock auf ihn los und schlug ihn nieder. Soldaten eilten dem Oberst zur Hilfe, doch der angehende Politiker stand auf, klopfte sich den Staub von den Kleidern ab, rief die Soldaten zurück und verließ ruhig den Ort. Am nächsten Morgen schrieb der Oberst einen Brief an Payne und bat ihn um ein Treffen. Payne stimmte zu, war sich aber unsicher über die Absichten seines Gegners; würde es um eine Entschuldigung gehen oder um ein Duell? Zu seiner Überraschung empfing der Oberst ihn mit der aufrichtigen Bitte um Vergebung für seine abfälligen Worte und reichte ihm die Hand. Diese Geste war für Oberst George Washington eine Notwendigkeit, um inneren Frieden zu finden auf seinem Weg, der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Jesus sagt: „Wenn du nun deine Gabe darbringst auf dem Altar und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe“ (Mt 5,23-25 ELB). Salomo sprach: „Bist du gefangen durch deine Worte, dann tu doch dies, mein Sohn: Reiß dich los; denn du bist in die Hand deines Nächsten geraten. Geh eilends hin und bestürm deinen Nächsten“ (s.Spr 6,2-3). Ein Wort für dich: Demütige dich und versuche, es wiedergutzumachen.