27. Januar 2026

“Freut euch über den HERRN, ihr Menschen, die ihm die Treue halten! Aufrichtiger Lobgesang ist etwas Schönes!” (Psalm 33,1 HFA)

B 365
Hiob 2-3
Freude am Heute
Freude am Heute
Lobe den Herrn!
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In den 150 Psalmen der Bibel ist das vorherrschende Thema: Lobe den Herrn! Das ganze Buch der Psalmen ist wie eine tägliche Erinnerung der Psalmisten an uns. Sie scheinen uns zu sagen: Vergiss nicht, heute den Herrn zu preisen. In Psalm 34 schreibt David: Ich will den HERRN allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. Mit Leib und Seele lobe ich den HERRN; wer entmutigt ist, soll es hören und sich freuen. Preist mit mir die Größe des HERRN, lasst uns gemeinsam seinen Namen bekannt machen! (Ps 34,2–4 HFA). In Psalm 113,1–3 heißt es: Halleluja! Lobt den HERRN, ihr seine Diener, lobt seinen Namen! Der Name des HERRN sei gepriesen von jetzt an bis in Ewigkeit! Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobt der Name des HERRN. In Psalm 118,24 steht: Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat; heute wollen wir fröhlich jubeln und unsere Freude haben. In Psalm 119,164 sagt der Psalmist: Siebenmal am Tag preise ich dich. – Wir machen Kaffeepausen, sie hielten Lobpausen. Schließlich kommen wir zu Psalm 150, dem letzten Psalm. In Vers 6, dem letzten Vers des letzten Psalms, heißt es: Alles, was atmet, lobe den HERRN (s.Ps 150,6). Lobt den HERRN! Das bedeutet für dich: Solange du lebst und atmest, bist du dazu bestimmt, Gott zu loben. Was du heute auch tust oder vielleicht auch versäumst, vergiss nicht, den Herrn zu preisen.

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29. Januar 2026
Freude am Heute
Freude am Heute
Suche nach Gelegenheiten, Gutes zu tun
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Petrus beschreibt das Leben Jesu mit den Worten: „Er ging umher und tat Gutes“ (Apg 10,38 LU). Wer Christus ähnlicher werden will, sollte ebenfalls Gelegenheiten suchen, Gutes zu tun. Jemand schrieb: „Wenn Menschen unvernünftig, unlogisch, selbstsüchtig und arrogant sind, liebe sie trotzdem. Wenn andere dir unterstellen, deine Freundlichkeit sei eigennützig, tue trotzdem Gutes. Bist du erfolgreich, wirst du sowohl falsche als auch echte Feinde anziehen, sei trotzdem erfolgreich. Wenn du ehrlich bist, werden manche versuchen, deine Worte zu verdrehen, sei trotzdem ehrlich. Tust du heute Gutes, kann es morgen schon vergessen sein, tue trotzdem Gutes. Zeigst du Größe und denkst große Gedanken, wirst du womöglich von kleinen Geistern bekämpft werden, denke trotzdem groß. Was du über Jahre aufgebaut hast, kann jemand über Nacht zerstören, baue trotzdem weiter.“ Präsident Theodore Roosevelt sagte: „Es zählt nicht der Kritiker; nicht der Mensch, der darauf hinweist, wie der Handelnde es hätte besser machen können. Ehre gebührt dem, der tatsächlich in der Arena steht, dessen Gesicht staubig, verschwitzt und blutig ist; der sich tapfer bemüht; der Fehler macht und immer wieder scheitert; der Begeisterung und Hingabe kennt; der sich für eine wertvolle Sache verzehrt; der im besten Fall den Triumph des Erfolges kennt und im schlimmsten Fall beim großen Wagnis scheitert. Dessen Platz ist niemals bei jenen kalten, ängstlichen Seelen, die weder Sieg noch Niederlage kennen.“ Deshalb: Halte Ausschau nach Gelegenheiten, Gutes zu tun.

28. Januar 2026
Freude am Heute
Freude am Heute
Deine Worte haben Macht
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Zwei Geschichten zeigen, wie die Macht deiner Worte andere beeinflussen kann: (1) Ein Ministrant diente dem Priester während der Messe. Der Junge war nervös und ließ versehentlich das Weinkännchen fallen. Der Priester schlug ihm heftig ins Gesicht. Dann rief er laut aus: „Verlasse den Altar und komm nie wieder!“ Aus diesem Jungen wurde später Marschall Tito, der kommunistische Diktator, der Jugoslawien jahrzehntelang mit Härte regierte. (2) Ein anderer Junge diente einem Bischof während der Sonntagsmesse. Auch dieser ließ das Weinkännchen fallen. Der Bischof wandte sich ihm zu und flüsterte ihm mit einem Augenzwinkern zu: „Eines Tages wirst du ein großer Priester sein.“ Aus diesem Jungen wurde der Erzbischof Fulton Sheen, dessen Fernsehpredigten von Millionen Amerikanern gesehen wurden. Deine Worte haben die Kraft, aufzubauen oder niederzureißen, zu erleuchten oder zu verwirren, Frieden zu stiften oder Spaltung zu verursachen. Der Spruch „Stöcke und Steine können mir die Knochen brechen, aber Worte können mich nicht verletzen“ ist einfach nicht wahr. Worte können verletzen, manchmal tief. Aber sie können auch Selbstwert aufbauen, Freundschaft stiften, Hoffnung geben, Segen bringen und Heilung bewirken: „Freundliche Worte sind wie Honig – süß für die Seele und gesund für den Körper“ (s.Spr 16,24). Bete also wie David: „Lass die Worte meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig sein vor dir, HERR“ (Ps 19,15 ZB).

27. Januar 2026