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29. Januar 2026
Freude am Heute
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Suche nach Gelegenheiten, Gutes zu tun
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Petrus beschreibt das Leben Jesu mit den Worten: „Er ging umher und tat Gutes“ (Apg 10,38 LU). Wer Christus ähnlicher werden will, sollte ebenfalls Gelegenheiten suchen, Gutes zu tun. Jemand schrieb: „Wenn Menschen unvernünftig, unlogisch, selbstsüchtig und arrogant sind, liebe sie trotzdem. Wenn andere dir unterstellen, deine Freundlichkeit sei eigennützig, tue trotzdem Gutes. Bist du erfolgreich, wirst du sowohl falsche als auch echte Feinde anziehen, sei trotzdem erfolgreich. Wenn du ehrlich bist, werden manche versuchen, deine Worte zu verdrehen, sei trotzdem ehrlich. Tust du heute Gutes, kann es morgen schon vergessen sein, tue trotzdem Gutes. Zeigst du Größe und denkst große Gedanken, wirst du womöglich von kleinen Geistern bekämpft werden, denke trotzdem groß. Was du über Jahre aufgebaut hast, kann jemand über Nacht zerstören, baue trotzdem weiter.“ Präsident Theodore Roosevelt sagte: „Es zählt nicht der Kritiker; nicht der Mensch, der darauf hinweist, wie der Handelnde es hätte besser machen können. Ehre gebührt dem, der tatsächlich in der Arena steht, dessen Gesicht staubig, verschwitzt und blutig ist; der sich tapfer bemüht; der Fehler macht und immer wieder scheitert; der Begeisterung und Hingabe kennt; der sich für eine wertvolle Sache verzehrt; der im besten Fall den Triumph des Erfolges kennt und im schlimmsten Fall beim großen Wagnis scheitert. Dessen Platz ist niemals bei jenen kalten, ängstlichen Seelen, die weder Sieg noch Niederlage kennen.“ Deshalb: Halte Ausschau nach Gelegenheiten, Gutes zu tun.

28. Januar 2026
Freude am Heute
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Deine Worte haben Macht
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Zwei Geschichten zeigen, wie die Macht deiner Worte andere beeinflussen kann: (1) Ein Ministrant diente dem Priester während der Messe. Der Junge war nervös und ließ versehentlich das Weinkännchen fallen. Der Priester schlug ihm heftig ins Gesicht. Dann rief er laut aus: „Verlasse den Altar und komm nie wieder!“ Aus diesem Jungen wurde später Marschall Tito, der kommunistische Diktator, der Jugoslawien jahrzehntelang mit Härte regierte. (2) Ein anderer Junge diente einem Bischof während der Sonntagsmesse. Auch dieser ließ das Weinkännchen fallen. Der Bischof wandte sich ihm zu und flüsterte ihm mit einem Augenzwinkern zu: „Eines Tages wirst du ein großer Priester sein.“ Aus diesem Jungen wurde der Erzbischof Fulton Sheen, dessen Fernsehpredigten von Millionen Amerikanern gesehen wurden. Deine Worte haben die Kraft, aufzubauen oder niederzureißen, zu erleuchten oder zu verwirren, Frieden zu stiften oder Spaltung zu verursachen. Der Spruch „Stöcke und Steine können mir die Knochen brechen, aber Worte können mich nicht verletzen“ ist einfach nicht wahr. Worte können verletzen, manchmal tief. Aber sie können auch Selbstwert aufbauen, Freundschaft stiften, Hoffnung geben, Segen bringen und Heilung bewirken: „Freundliche Worte sind wie Honig – süß für die Seele und gesund für den Körper“ (s.Spr 16,24). Bete also wie David: „Lass die Worte meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig sein vor dir, HERR“ (Ps 19,15 ZB).

27. Januar 2026
Freude am Heute
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Lobe den Herrn!
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In den 150 Psalmen der Bibel ist das vorherrschende Thema: Lobe den Herrn! Das ganze Buch der Psalmen ist wie eine tägliche Erinnerung der Psalmisten an uns. Sie scheinen uns zu sagen: Vergiss nicht, heute den Herrn zu preisen. In Psalm 34 schreibt David: Ich will den HERRN allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. Mit Leib und Seele lobe ich den HERRN; wer entmutigt ist, soll es hören und sich freuen. Preist mit mir die Größe des HERRN, lasst uns gemeinsam seinen Namen bekannt machen! (Ps 34,2–4 HFA). In Psalm 113,1–3 heißt es: Halleluja! Lobt den HERRN, ihr seine Diener, lobt seinen Namen! Der Name des HERRN sei gepriesen von jetzt an bis in Ewigkeit! Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobt der Name des HERRN. In Psalm 118,24 steht: Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat; heute wollen wir fröhlich jubeln und unsere Freude haben. In Psalm 119,164 sagt der Psalmist: Siebenmal am Tag preise ich dich. – Wir machen Kaffeepausen, sie hielten Lobpausen. Schließlich kommen wir zu Psalm 150, dem letzten Psalm. In Vers 6, dem letzten Vers des letzten Psalms, heißt es: Alles, was atmet, lobe den HERRN (s.Ps 150,6). Lobt den HERRN! Das bedeutet für dich: Solange du lebst und atmest, bist du dazu bestimmt, Gott zu loben. Was du heute auch tust oder vielleicht auch versäumst, vergiss nicht, den Herrn zu preisen.

26. Januar 2026
Freude am Heute
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Der Heilungsdienst der neutestamentlichen Gemeinde
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Bevor Jesus diese Erde verließ, sagte er zu seinen Jüngern: „Wer an mich glaubt, wird auch die Werke tun, die ich tue“ (Joh 14,12 ELB). Und genau das geschah: „Durch die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder. Man trug die Kranken sogar auf die Straßen, damit, wenn Petrus vorüberging, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen fiele. Es kamen auch viele aus den umliegenden Städten nach Jerusalem und brachten Kranke. Und sie wurden alle geheilt“ (Apg 5,12.15–16 ELB). Manche sagen vielleicht: „Das geschah nur am Anfang der Apostelgeschichte, um die Botschaft der Auferstehung Christi zu bestätigen.“ Doch schauen wir ans Ende der Apostelgeschichte und sehen uns an, was dreißig Jahre später in der Gemeinde geschah: „In der Umgebung war das Landgut des Ersten der Insel, namens Publius, der uns aufnahm und drei Tage freundlich beherbergte. Es geschah aber, dass der Vater des Publius fieberkrank und an Ruhr darniederlag. Paulus ging zu ihm hinein, betete, legte ihm die Hände auf und heilte ihn. Nach diesem Vorfall kamen auch die übrigen Kranken der Insel herbei und wurden geheilt“ (Apg 28,7–9 ELB). Die neutestamentliche Gemeinde befolgte damit einen der letzten Aufträge Jesu vor seiner Himmelfahrt: „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die glauben: In meinem Namen werden sie Kranken die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden“ (Mk 16,15.17–18 ELB). Das bedeutet: Du darfst im Glauben beten und Gott um Heilung bitten.

25. Januar 2026
Freude am Heute
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Fange klein an und bewahre dir eine gewinnende Einstellung
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Juan wuchs in Puerto Rico auf, als Sohn eines Vorarbeiters auf einer Zuckerrohrplantage. Er war eines von acht Kindern und lebte mit seiner Familie in einer Hütte mit drei Räumen, einem Lehmboden und ohne Toilette. Seine erste Arbeit hatte er im Alter von sechs Jahren: Er lenkte Ochsen, um die Felder zu pflügen. Acht Stunden am Tag arbeitete er und bekam dafür einen Dollar. Juan sagte später, dass er auf den Zuckerrohrfeldern wichtige Lektionen fürs Leben gelernt habe: Pünktlich zu sein, hart zu arbeiten, loyal zu bleiben und den Arbeitgebern mit Respekt zu begegnen. Seine Aufgabe und das kleine Einkommen waren eine wichtige Quelle seines Selbstwertgefühls. Mit sieben Jahren fand er eine neue Arbeit auf einem Golfplatz, wo er für Golfspieler Bälle beobachten sollte. Dort begann er davon zu träumen, selbst Golf zu spielen und genug Geld zu verdienen, um sich ein Fahrrad zu kaufen. Je mehr er träumte, desto öfter dachte er: „Warum eigentlich nicht?“ Er bastelte sich seinen ersten Golfschläger; eine leere Blechdose formte er zu einem Ball. Er grub zwei Löcher in die Erde und schlug den Ball zwischen ihnen hin und her. Er trainierte intensiv und wurde richtig gut. In einunddreißig Jahren als Profi gewann Juan „Chi Chi“ Rodríguez viele Turniere und Wettbewerbe. Was können wir von ihm lernen? Zwei Dinge: (1) Sei bereit, klein anzufangen. Die Bibel sagt: „Verachtet nicht den Tag der kleinen Anfänge“ (Sach 4,10 NGÜ). (2) Hab den Mut, groß zu denken, denn du dienst einem großen Gott (s.Eph 3,20).

24. Januar 2026
Freude am Heute
Freude am Heute
Andere lieben und ihnen dienen
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Im Jahr 1881, kurz nachdem Professor Booker T. Washington Leiter des Tuskegee-Instituts in Alabama geworden war, das Lehrer ausbildete, ging er am Haus einer wohlhabenden Familie vorüber. Die Frau des Hauses hielt ihn für einen der Tagelöhner, die ihr Mann angestellt hatte und bat ihn, Holz zu hacken. Professor Washington lächelte, nickte, zog seinen Mantel aus und hackte Holz. Als er das Holzbündel in die Küche trug, erkannte ihn ein Dienstmädchen, lief zur Herrin und teilte ihr mit, wer es war, der das Holz gehackt hatte. Am nächsten Morgen erschien die Frau in Washingtons Büro und entschuldigte sich: „Ich wusste nicht, wen ich da zur Arbeit geschickt habe.“ Washington antwortete großherzig: „Das ist völlig in Ordnung, gnädige Frau. Ich arbeite gern und freue mich, meinen Freunden einen Gefallen zu tun.“ Die Frau war dermaßen beeindruckt von seiner Haltung und Vergebungsbereitschaft, dass sie dem Institut großzügig spendete und viele wohlhabende Bekannte ebenfalls zum Spenden bewegte. Am Ende brachte Washington dem Institut durch diese eine Aktion ebenso viele Spenden ein wie viele andere Sammelaktionen zusammengenommen. Die Bibel sagt: “In Liebe diene einer dem andern. Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst” (Gal 5,13–14 EÜ). Was können wir von Booker T. Washington lernen? (1) Jeder Same der Freundlichkeit bringt letztendlich eine segensreiche Ernte in dein Leben. (2) Der Weg zu wahrem Fortschritt im Leben führt über Liebe und den Dienst am Nächsten.

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