“Suche danach voller Eifer wie nach einem wertvollen Schatz!” Sprüche 2, 4 HfA

B 365
Freude am Heute
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Alles aus der Bibel herausholen (1)
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Sich eingehend mit der Bibel zu befassen ist wie die Suche nach Gold oder Silber. Es umfasst zwei Dinge: (1) Du musst wirklich danach suchen. Salomon schreibt: “Ringe um Verstand und Urteilskraft, suche danach voller Eifer wie nach einem wertvollen Schatz! Dann wirst du den HERRN immer besser kennen lernen und Ehrfurcht vor ihm haben.” (Spr 2, 2 – 5 HfA). Es reicht nicht, einfach nur nebenher auf die Suche zu gehen. Du musst schon richtig danach suchen! Die Absicht dieser Broschüren ist in keiner Weise, dich von deiner regelmäßigen Bibellese abzuhalten, sondern deinen geistlichen Appetit zu wecken, es mit noch mehr Freude zu tun. Eine Untersuchung ergab, dass nur ein Bruchteil der Christen ihre Bibel täglich liest. Bist du einer davon? (2) Du solltest regelrecht nach ihren Schätzen graben. Der Geist Gottes in dir spricht zu dir, während du Sein Wort liest. Über jemand, der sich gerne mit der Bibel beschäftigte wird folgendes erzählt: Jedes Mal, wenn er etwas nicht verstand, kam ihm sein Freund Charlie in den Sinn. Dieser war ein großartiger Bibel-Student, der voller Weisheit schien. Deshalb wandte er sich jedes Mal an ihn, wenn er mit einer Stelle nicht klar kam. “Was will diese Bibelstelle mir sagen? Was will Gott mich wissen lassen?” so fragte er Charlie immer wieder. Eines Tages, als er wieder am Bibellesen war sprach der Heilige Geist zu ihm: “Warum fragst du nicht einfach mich? Ich bin doch derjenige, der Charlie lehrt.” Erwarte also von Gott, dass er direkt zu dir spricht, wenn du in seinem Wort liest. Er tut’s.

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29. Januar 2026
Freude am Heute
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Suche nach Gelegenheiten, Gutes zu tun
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Petrus beschreibt das Leben Jesu mit den Worten: „Er ging umher und tat Gutes“ (Apg 10,38 LU). Wer Christus ähnlicher werden will, sollte ebenfalls Gelegenheiten suchen, Gutes zu tun. Jemand schrieb: „Wenn Menschen unvernünftig, unlogisch, selbstsüchtig und arrogant sind, liebe sie trotzdem. Wenn andere dir unterstellen, deine Freundlichkeit sei eigennützig, tue trotzdem Gutes. Bist du erfolgreich, wirst du sowohl falsche als auch echte Feinde anziehen, sei trotzdem erfolgreich. Wenn du ehrlich bist, werden manche versuchen, deine Worte zu verdrehen, sei trotzdem ehrlich. Tust du heute Gutes, kann es morgen schon vergessen sein, tue trotzdem Gutes. Zeigst du Größe und denkst große Gedanken, wirst du womöglich von kleinen Geistern bekämpft werden, denke trotzdem groß. Was du über Jahre aufgebaut hast, kann jemand über Nacht zerstören, baue trotzdem weiter.“ Präsident Theodore Roosevelt sagte: „Es zählt nicht der Kritiker; nicht der Mensch, der darauf hinweist, wie der Handelnde es hätte besser machen können. Ehre gebührt dem, der tatsächlich in der Arena steht, dessen Gesicht staubig, verschwitzt und blutig ist; der sich tapfer bemüht; der Fehler macht und immer wieder scheitert; der Begeisterung und Hingabe kennt; der sich für eine wertvolle Sache verzehrt; der im besten Fall den Triumph des Erfolges kennt und im schlimmsten Fall beim großen Wagnis scheitert. Dessen Platz ist niemals bei jenen kalten, ängstlichen Seelen, die weder Sieg noch Niederlage kennen.“ Deshalb: Halte Ausschau nach Gelegenheiten, Gutes zu tun.

28. Januar 2026
Freude am Heute
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Deine Worte haben Macht
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Zwei Geschichten zeigen, wie die Macht deiner Worte andere beeinflussen kann: (1) Ein Ministrant diente dem Priester während der Messe. Der Junge war nervös und ließ versehentlich das Weinkännchen fallen. Der Priester schlug ihm heftig ins Gesicht. Dann rief er laut aus: „Verlasse den Altar und komm nie wieder!“ Aus diesem Jungen wurde später Marschall Tito, der kommunistische Diktator, der Jugoslawien jahrzehntelang mit Härte regierte. (2) Ein anderer Junge diente einem Bischof während der Sonntagsmesse. Auch dieser ließ das Weinkännchen fallen. Der Bischof wandte sich ihm zu und flüsterte ihm mit einem Augenzwinkern zu: „Eines Tages wirst du ein großer Priester sein.“ Aus diesem Jungen wurde der Erzbischof Fulton Sheen, dessen Fernsehpredigten von Millionen Amerikanern gesehen wurden. Deine Worte haben die Kraft, aufzubauen oder niederzureißen, zu erleuchten oder zu verwirren, Frieden zu stiften oder Spaltung zu verursachen. Der Spruch „Stöcke und Steine können mir die Knochen brechen, aber Worte können mich nicht verletzen“ ist einfach nicht wahr. Worte können verletzen, manchmal tief. Aber sie können auch Selbstwert aufbauen, Freundschaft stiften, Hoffnung geben, Segen bringen und Heilung bewirken: „Freundliche Worte sind wie Honig – süß für die Seele und gesund für den Körper“ (s.Spr 16,24). Bete also wie David: „Lass die Worte meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig sein vor dir, HERR“ (Ps 19,15 ZB).

27. Januar 2026
Freude am Heute
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Lobe den Herrn!
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In den 150 Psalmen der Bibel ist das vorherrschende Thema: Lobe den Herrn! Das ganze Buch der Psalmen ist wie eine tägliche Erinnerung der Psalmisten an uns. Sie scheinen uns zu sagen: Vergiss nicht, heute den Herrn zu preisen. In Psalm 34 schreibt David: Ich will den HERRN allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. Mit Leib und Seele lobe ich den HERRN; wer entmutigt ist, soll es hören und sich freuen. Preist mit mir die Größe des HERRN, lasst uns gemeinsam seinen Namen bekannt machen! (Ps 34,2–4 HFA). In Psalm 113,1–3 heißt es: Halleluja! Lobt den HERRN, ihr seine Diener, lobt seinen Namen! Der Name des HERRN sei gepriesen von jetzt an bis in Ewigkeit! Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobt der Name des HERRN. In Psalm 118,24 steht: Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat; heute wollen wir fröhlich jubeln und unsere Freude haben. In Psalm 119,164 sagt der Psalmist: Siebenmal am Tag preise ich dich. – Wir machen Kaffeepausen, sie hielten Lobpausen. Schließlich kommen wir zu Psalm 150, dem letzten Psalm. In Vers 6, dem letzten Vers des letzten Psalms, heißt es: Alles, was atmet, lobe den HERRN (s.Ps 150,6). Lobt den HERRN! Das bedeutet für dich: Solange du lebst und atmest, bist du dazu bestimmt, Gott zu loben. Was du heute auch tust oder vielleicht auch versäumst, vergiss nicht, den Herrn zu preisen.