In deinem monatlichen Budget sollte das Geben für Gott oberste Priorität haben; nicht nur eine Priorität unter vielen, sondern die allererste. Die Israeliten waren überwiegend ein landwirtschaftlich geprägtes Volk. Vor diesem Hintergrund lies die wunderbare Verheißung, die Gott ihnen gegeben hat, und nimm sie für dich in Anspruch: „Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen von all deinem Ertrag; dann werden deine Vorratsspeicher übervoll sein und deine Kelterbecken von neuem Wein überfließen“ (Spr 3, 9–10 BB). Bedenke die Worte „die Erstlinge von allem“. Noch bevor du die Miete bezahlst, Lebensmittel kaufst oder Rechnungen begleichst, gib zuerst Gott. Denn wenn du wartest, bis alle anderen Ausgaben gedeckt sind, wird sich das auf den Betrag auswirken, den du gibst. So funktionieren Prioritäten. Was du an erste Stelle setzt, bestimmt alles, was danach kommt. Großzügigkeit sollte der wichtigste Antrieb für deinen Gebeplan sein. Deine Großzügigkeit ist in der Regel am größten, unmittelbar nachdem du etwas empfangen hast. Wartest du ab, bis dein Einkommen durch die allmonatlichen Verpflichtungen geschmälert ist, erstickt dies möglicherweise deine Großzügigkeit. Priorisierst du jedoch dein Geben, wird alles andere seinen richtigen Platz einnehmen. Ehre Gott mit dem ersten Teil deines Einkommens, statt ihm nur das zu geben, was übrigbleibt. Wenn du dein Gehalt bekommst, gib zuerst Gottes Anteil. Den Rest verwende für deine eigenen Bedürfnisse. Das ist gemeint mit „vorrangigem Geben“.