Deine Worte haben Macht
31. Oktober 2026

„Jeder Mensch soll schnell bereit sein zuzuhören, aber langsam zum Reden.“ (Jakobus 1,19 GN)

B 365
2. Chronik 9
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Deine Worte haben Macht
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Was aus deinem Mund kommt, was du schreibst und verschickst, ist so bedeutungsvoll, dass Jakobus fast ein ganzes Kapitel darauf verwendet (s. Jak 3,1–12). Deine Worte haben Macht! Sie können segnen oder zerstören, helfen oder verletzen. Menschen, die Ziel harter Worte geworden sind, tragen oft lebenslang Wunden davon. Zu viele Kinder haben von frustrierten Eltern gehört: „Du bist nichts wert, und aus dir wird nie etwas werden.“ Sie glaubten es, und diese Worte haben ihr Selbstbild und ihren Selbstwert geprägt. Andere Kinder haben Eltern erlebt, die sie mit den Worten aufgebaut haben: „Du bist wichtig, und Gott hat etwas für dich, das nur du auf deine Weise tun kannst.“ Die Kinder glaubten dieser Botschaft und lebten danach. Jakobus macht drei Aussagen über den Gebrauch unserer Zunge und veranschaulicht jede davon mit zwei Bildern. (1) Er erinnert uns daran, dass Sprache kontrolliert und gelenkt werden kann, und vergleicht dies mit einem Zaum im Pferdemaul und einem Schiffsruder. (2) Er sagt, dass streitbare Reden so zerstörerisch sein können wie Feuer und Gift. (3) Er weist darauf hin, dass widersprüchliche Aussagen irreführend sein können, und veranschaulicht dies anhand von Bildern einer Wasserquelle und eines Feigenbaums. Worte zeigen, was in unserem Herzen ist. Ob wir sie aussprechen oder schreiben, sie haben die Kraft zu heilen oder zu verletzen, zu helfen oder zu schaden. Weil man nichts zurücknehmen muss, was man nicht gesagt hat, betete David: „HERR, bewahre meine Lippen, halte Wache über meinen Mund!“ (Ps 141,3 GN).