Mit dem Beginn unserer Beziehung zu Christus sind wir auf eine lebenslange Reise gegangen, auf der wir zu den Menschen werden, die Gott ursprünglich aus uns machen wollte. Wir lernen, unsere Schwächen zu überwinden und aus Gottes Kraft zu leben. Oftmals bedeutet das, schlechte Gewohnheiten abzulegen. Manche sind offensichtlich, wie Alkohol oder Drogen. Andere nicht, wie Klatsch, Eifersucht und Vorurteile. Gott möchte nicht, dass wir uns von unseren Gefühlen und Impulsen beherrschen lassen, sondern er will, dass wir den Sieg erringen. Eine schlechte Gewohnheit zu überwinden bedeutet, eine Reihe guter Entscheidungen zu treffen, eine nach der anderen. Viele von uns versuchen das zunächst ohne die Hilfe des Heiligen Geistes, aber irgendwann erkennen wir, dass wir es ohne Gottes Hilfe nicht schaffen. Jesus sagte: „Der Helfer, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh 14,26 NLB). Doch der Heilige Geist drängt sich nicht auf; bitte ihn um Hilfe. Die Bibel sagt, dass wir das Böse durch das Gute überwinden. Das ist eines der größten Geheimnisse in Gottes Wort. Die richtige Entscheidung zu treffen ist leichter, wenn du den Blick auf Gott und den Sieg richtest, statt auf deine Versagensangst. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Seid wachsam und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber der Körper ist schwach!“ (Mt 26,41 NLB). Das heißt: Wenn du wachsam bist und betest, kannst du schlechte Gewohnheiten überwinden.