Wir sind die Summe dessen, was wir erlebt haben, sowohl des Guten als auch des Schlechten. Wir können uns wünschen, unser falsches Verhalten wäre nie geschehen, oder wir können die Realität annehmen. Wie wir auf unsere Vergangenheit reagieren, das bestimmt unsere Zukunft. Wir alle haben gesündigt. Entweder haben wir Gott um Vergebung gebeten, oder wir stecken noch immer in Schuldgefühlen fest. Vielleicht quält uns sogar die Angst vor möglichen Konsequenzen. Viele Menschen werden von Eifersucht geplagt wegen eigener Untreue oder früherer Verfehlungen. Sie leben in der Furcht, eines Tages zu ernten, was sie gesät haben. Manche greifen sogar zu verbaler oder körperlicher Gewalt, um das abzuwenden, was sie für unausweichlich halten. Haben wir Buße getan, müssen wir Gottes Wort glauben: „An ihre Sünden und an ihre Gesetzlosigkeiten will ich nicht mehr denken“ (Hebr 10,17 GN). Gott erinnert sich nicht an bekannte Sünden, also hören wir auf, sie immer wieder hervorzukramen. Gott will nichts mehr davon hören: „Wo aber die Sünden vergeben sind, ist kein weiteres Opfer mehr nötig“ (Hebr 10,18 GN). Nicht nötig, immer wieder neu Buße zu tun! Das wäre, als würde man ein weiteres „Opfer“ bringen. Opfere nicht den Rest deines Lebens auf dem Altar der Reue über vergangene Verfehlungen, sondern setze alles daran, dein Leben mit Gottes Wort in Einklang zu bringen. Ist dies getan, dann halte dich an diese Zusage: „Das Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein; und der Ertrag der Gerechtigkeit wird Ruhe und Sicherheit sein für immer“ (Jes 32,17 GN).