Das Erste, was Gott tat, nachdem er Adam geschaffen hatte, war, ihn an die Arbeit zu schicken. Denn Arbeit gibt uns Sinn, Bedeutung und Würde. „Gott setzte den Menschen in den Garten, damit er ihn bebaue.“ Adam war ein Gärtner. Doch ganz gleich, ob du Geld in einer Bank zählst, an der Börse handelst, Burger an einem Strandimbiss verkaufst, Pasta in einem Fünf-Sterne-Restaurant zubereitest, große Bäume im Wald fällst oder Brennholz spaltest und auslieferst, eine Mannschaft trainierst, eine Gemeinde leitest, Bestseller veröffentlichst, frühmorgens Zeitungen austrägst, in einer eigenen Fernsehsendung auftrittst, einen großen Bauernhof bewirtschaftest, Rasen in der Nachbarschaft mähst, als Computerverkäufer unterwegs bist, einen Lastwagen mit Maschinen fährst, Häuser baust, Schwimmbäder reinigst, vor Gericht Fälle verhandelst oder als Therapeut familiäre Konflikte löst, leiste immer gute Arbeit. Ein weiser Mann sagte einmal: „Jede Arbeit ist ein Selbstporträt dessen, der sie ausführt. Signiere dein Werk mit Exzellenz.“ Genau das tat die biblische Gestalt Daniel, und wie Sahne stieg er in Babylon an die Spitze auf. „Daniel übertraf die Statthalter und Satrapen, weil ein außergewöhnlicher Geist in ihm war“ (Dan 6,4 EÜ). Es gibt keine kleinen Aufgaben, nur Menschen, die sie als klein empfinden und dadurch selbst klein werden. Die Bibel sagt: „Der Faule begehrt viel und bekommt nichts; wer fleißig ist, wird satt“ (Spr 13,4 EÜ). Darum: Leiste immer gute Arbeit.