Etwas Kraftvolles geschieht, wenn wir Gottes Wort laut aussprechen. „Die Zunge hat Macht über Leben und Tod; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.“ Manchmal musst du es aussprechen, so, als würdest du es glauben. Jesus sprach tatsächlich zu Wind und Wellen; er wies Stürme zurecht, trieb Dämonen aus, stellte Fieber unter seinen Befehl und sagte sogar, wir sollten Berge auffordern, sich zu bewegen (s.Mk 11,23). Sprichst du Glauben aus, verleihst du ihm Kraft. Es gibt jedoch auch Dinge, die du nicht sagen solltest. Als Jeremia sein Alter als Ausrede benutzte, um Gottes Berufung abzulehnen, wies der Herr ihn zurecht: „Sag nicht: Ich bin noch zu jung“ (Jer 1,7 NGÜ). Disqualifiziere dich nicht selbst, wenn Gott dich berufen hat. Sprich stattdessen lebensspendende, glaubensvolle und von Gnade geprägte Worte. Mark Batterson sagt: Es gibt Dinge, die ich mich auszusprechen weigere, weil ich ihnen damit Macht geben würde. Ich nenne es meine „Sag-nicht-Liste“. Was gehört auf deine „Sag-nicht-Liste“? Es geht nicht nur um derbe Ausdrücke. Jesus sagt, dass wir über jedes unnütze Wort Rechenschaft ablegen müssen. Ein unnützes Wort ist nutzlos, ein wertloses Wort, das nichts bewirkt. Jesus sagt auch: „Wovon das Herz erfüllt ist, davon spricht der Mund“ (Mt 12,34 NGÜ); unsere Worte sind wie Röntgenbilder unseres Inneren. Dort wird der Kampf gewonnen oder verloren. Möchten wir, dass unsere Worte sein Wort widerspiegeln, sollten wir genau dort den Anker setzen. Tun wir das, wird die Gesinnung Christi zu unserer Denkweise.