Machst du einen Fehler oder triffst eine schlechte Entscheidung: Wenn du weise bist, wirst du daraus lernen und fragen: Wo bin ich falsch abgebogen? Drei Wege zur Vermeidung schlechter Entscheidungen sind: (1) Mische dich nicht ein, wo du nicht hingehörst. „Helfen“ ohne Einladung nennt man Einmischung. Dich einzumischen, wo Gott dich nicht hingestellt hat, endet nicht gut. Frage dich: Was versuche ich in meinem eigenen Leben zu vermeiden, dass ich das Leben eines anderen übernehmen möchte? (2) Halte ein, denke nach und bete, bevor du entscheidest. „Wer Antwort gibt, bevor er gehört hat, dem ist es Torheit und Schande“ (Spr 18,13 ELB). Bist du jemand, der ständig handeln muss und meint, irgendetwas zu tun sei besser als abzuwarten, dann neigst du zu vorschnellen Entscheidungen, die alles verschlimmern, statt etwas zu verbessern. Beziehe wichtige Menschen in deine Entscheidungsfindung ein und höre auf den Rat des Heiligen Geistes (s.Joh 16,13). (3) Warte nicht zu lange mit einer Entscheidung. Bist du perfektionistisch veranlagt, bist du an dieser Stelle besonders gefährdet. Aus Angst, eine falsche Wahl zu treffen, triffst du am Ende gar keine. Doch keine Entscheidung zu treffen, ist ebenfalls eine Entscheidung. „Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden“ (Jak 1,5 ELB). Im besten Fall zeigst du Mut und Fürsorge für andere und verbesserst die Situation. Im schlimmsten Fall machst du einen Fehler und wirst klüger.