Es sind die schlechten Tage, die uns helfen, die guten Tage wertzuschätzen. Ohne sie hätten wir keinen Vergleich. David sprach eines Tages zu sich selbst und hielt seine Gedanken für uns fest: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Es lohnt sich, über sechs „gute Dinge“ nachzudenken: (1) Bist du heute mehr gesund als krank aufgewacht, bist du gesegneter als die eine Million Menschen, die diese Woche nicht überleben werden. (2) Hast du nie die Gefahr einer Schlacht, die Einsamkeit der Gefangenschaft, die Qual der Folter oder den Schmerz des Hungers erlebt, geht es dir besser als fünfhundert Millionen Menschen auf dieser Welt. (3) Kannst du einen Gottesdienst besuchen ohne Angst vor Belästigung, Verhaftung, Folter oder Tod, bist du gesegneter als drei Milliarden Menschen weltweit. (4) Hast du Essen im Kühlschrank, Kleidung am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen, bist du reicher als 75 Prozent der Weltbevölkerung. (5) Hast du Geld auf der Bank, im Portemonnaie oder irgendwo etwas Kleingeld liegen, gehörst du zu den reichsten acht Prozent der Welt. (6) Kannst du diesen Text lesen, bist du gesegneter als über zwei Milliarden Menschen auf dieser Welt, die nicht lesen können. Es gibt immer jemanden, dem es schlechter geht. Das bedeutet nicht, dass du dich am Leid anderer freuen sollst. Aber es sollte dein christliches Mitgefühl verstärken und dir ein Gefühl der Dankbarkeit vermitteln, welches sich jeden Tag in Danksagung niederschlägt.