Dr. George W. Carver überwand rassistische Vorurteile und wurde zu einem Pädagogen, Wissenschaftler und Erfinder, der vom US-Kongress geehrt wurde. Er war außerdem ein Nachfolger Christi. Über das Beten sagte er: “Meine Gebete scheinen eher eine Haltung zu sein als alles andere. Ich gebe mich nur selten Lippenbekenntnissen hin, sondern bitte den großen Schöpfer still, täglich und oft mehrmals am Tag, mir zu erlauben, mit ihm zu sprechen. Ich bitte ihn, mir Weisheit, Verständnis und Körperkraft zu geben, um seinen Willen zu tun; ich bitte ständig und empfange ständig.“ Carver war ein Erfinder und wurde besonders bekannt durch das, was er aus einer Erdnuss machen konnte. Er stellte sich auf die Wahrheit dieser Bibelstellen: „Ich werde vor dir hergehen und das Unebene ebnen“ (Jes 45,2 ZB). „Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unfassbare Dinge kundtun, von denen du nichts weißt.“ (Jer 33,3 ZB). „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schau dich nicht ängstlich um, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit“ (Jes 41,10 ZB). Achte besonders auf Carvers Worte: „Ich bitte ständig und empfange ständig.“ Für ihn war Gebet nicht das letzte Mittel, sondern die erste Wahl. Es war für ihn mehr als ein religiöses Ritual; es war ein Weg der ununterbrochenen Kommunikation mit dem Gott, den er liebte, mal redend und mal hörend, aber jederzeit sensibel für die Gegenwart Gottes und ihrer bewusst. Und so sollte tägliches Gebet auch für dich sein.