„Wenn ich zu dir rufe, dann fliehen meine Feinde. Das weiß ich: Du bist für mich!“ (Psalm 56,10 GN)

B 365
1. Samuel 15
Freude am Heute
Freude am Heute
Mehr Verantwortung erfordert mehr Gebet
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In den frühen Tagen Amerikas fragte ein Fremder, woran man George Washington unter den Anwesenden im Kongress erkennen könne. Man sagte ihm: „Du wirst ihn leicht erkennen, wenn der Kongress betet. Washington ist der Gentleman, der niederkniet.“ Washington war bekannt als ein Mann des Gebets. Als das Schicksal der jungen Nation im Lager von Valley Forge auf der Kippe stand, fand er oft Trost und Ruhe im Gebet. Eines Tages näherte sich ein Bauer dem Militärlager Washingtons und hörte eine eindringliche Stimme. Als er näherkam, sah er Washington auf den Knien, Tränen liefen ihm über die Wangen. Der Bauer ging nach Hause und sagte zu seiner Frau: „George Washington wird erfolgreich sein, und die Amerikaner werden ihre Unabhängigkeit erlangen.“ Seine Frau fragte: „Isaac, warum glaubst du das?“ Er antwortete: „Ich habe ihn heute draußen im Wald beten gehört, und der Herr wird sein Gebet sicher erhören. Ganz bestimmt, Hannah, ganz bestimmt!“ Wenn wir wenig haben, sind wir uns unserer Abhängigkeit bewusster und beten mehr. Doch je mehr wir haben und erreichen, desto selbstgenügsamer werden wir und beten weniger. Das ist ein Fehler. Je mehr Gott dir anvertraut, desto mehr brauchst du seine Kraft, seine Weisheit, seine Führung und seine Gnade. David regierte Israel nicht stolz oder überheblich: „Wenn ich zu dir rufe, dann fliehen meine Feinde. Das weiß ich: Du bist für mich… Auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht“ (s.Ps 56,10.12). Deshalb lautet das Wort für dich heute: Mehr Verantwortung erfordert mehr Gebet.