„Durch den Glauben kam Rahab, die Prostituierte, nicht zusammen mit den anderen ums Leben.“ Hebräer 11,31 NGÜ

B 365
Rut 1-2
Freude am Heute
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Rahab: Erlöst und neu ausgerichtet
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Über Rahab ließe sich vieles sagen. Sie war Kanaaniterin. Sie bot den Kundschaftern Josuas Unterschlupf. Sie glaubte an den Gott Abrahams, noch bevor sie dessen Nachkommen begegnete. Sie blieb bei der Zerstörung ihrer Stadt verschont. Sie heiratete einen Bekannten Josuas, brachte einen Sohn namens Boas zur Welt, hatte einen Urenkel namens Isai, einen Ururenkel namens David, und schließlich einen Nachkommen namens Jesus. Rahabs Name steht im Stammbaum des Sohnes Gottes. Ihr ehemaliger Beruf hätte eigentlich verschwiegen werden können. Doch in fünf der acht biblischen Erwähnungen wird sie als „Prostituierte“ bezeichnet. Sogar im „Glaubenskapitel“ des Hebräerbriefes steht: „Rahab, die Prostituierte“; ohne Sternchen, ohne Fußnote, ohne Entschuldigung. Ihre Vergangenheit ist Teil ihres Zeugnisses. „Durch den Glauben kam Rahab, die Prostituierte, nicht ums Leben.“ Ihr Bekenntnis zum Glauben war wichtiger als ihr Beruf. Denke nach! Ist deine Vergangenheit auch von Brüchen geprägt? Teilen deine Mitmenschen deinen Glauben nicht? Vielleicht ist deine Herkunft gezeichnet von Gewalt oder Rebellion. Wenn das der Fall sein sollte, dann ist Rahab dein Vorbild. Wir hängen keine roten Seile aus dem Fenster, doch wir vertrauen auf den roten Faden des Blutes Christi. Wir erwarten nicht den Einmarsch eines hebräischen Heeres, sondern leben mit dem Blick auf das zweite Kommen unseres Jeshua, Jesus Christus. Der Gott, der Rahab erlöst und neu ausgerichtet hat, wird das auch für dich tun, wenn du dein Leben ihm übergibst.