„Gib mir dieses Bergland, das der HERR mir damals zugesagt hat!“ … Da segnete Josua Kaleb und gab ihm Hebron als Erbbesitz. (Josua 14,12–13 GN)

B 365
5. Mose 17-18
Freude am Heute
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Lebe für eine Sache, die größer ist als du selbst
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Als Kaleb von Mose ausgesandt wurde, um das verheißene Land auszukundschaften, fiel diesem Hebron besonders auf. Dort hatte Abraham seine Frau beerdigt. Dort waren auch er selbst, Isaak und Jakob begraben worden. Hebron war ein heiliger Ort, jetzt bewohnt von den Feinden Israels. Das war mehr, als Kaleb ertragen konnte, also bat er Mose um Hebron. Er forderte nicht Jerusalem auf dem Berg Morija, nicht das Tal Eschkol mit seinen riesigen Trauben, nicht das fruchtbare Jericho am Jordan; er wollte Hebron, jenen Ort, wo Engel erschienen waren, und wo die Vorväter ruhten. Josua segnete Kaleb und gab ihm Hebron. Er wollte etwas Großes für Gott tun. Er lebte mit einer höheren Berufung. Vielleicht erscheinen dir deine Probleme deshalb so groß, weil deine Berufung zu klein ist. Max Lucado erzählt von einem befreundeten Arzt, der regelmäßig in eine abgelegene Dschungelklinik reist, um dort Bedürftige medizinisch zu versorgen. Der Mann ist pensionierter Chirurg und könnte sich ein bequemes Leben leisten. Doch er sagt: „Ich brauche etwas, das größer ist als Kabelfernsehen und Cadillacs. Wenn ich nur auf meine eigene Bequemlichkeit achte, kann mich nichts zufriedenstellen. Aber wenn ich mich auf Gottes Anliegen konzentriere, bin ich ein glücklicher Mensch.“ Hast du eine heilige Berufung, einen Glauben, den es zu bewahren gilt? Hast du eine Mission, für die es sich zu leben lohnt? Dann bitte Gott: „Gib mir mein Hebron”, eine Aufgabe, die du zu seiner Ehre erledigen darfst.