27. April 2026

„Rede, denn dein Diener hört! Da sprach der HERR zu Samuel." (1.Samuel 3,10–11 NZB)

B 365
5. Mose 4
Freude am Heute
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Lerne, auf Gott zu hören
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Wenn du eine interaktive Beziehung mit dem Herrn führen möchtest, in der ihr miteinander sprecht und euch gegenseitig zuhört, dann nimm dir bewusst Zeit dafür, dein Herz für ihn zu öffnen, ungestört und in der Stille. Als Samuel betete: „Rede, denn dein Diener hört!“, heißt es in der Bibel: „Da sprach der HERR zu Samuel.“ Viel zu oft ist unser Gebet jedoch: „Höre, Gott, denn dein Diener redet.“ Auf Gott zu hören, kann viele Ausdrucksformen haben: In seinem Wort lesen, Zeit in Stille und Anbetung verbringen oder sich mit Gott unterhalten wie mit einem vertrauten Freund. Ein gutes Beispiel dafür ist: „Als sie an das Ende der Stadt hinabgingen, sagte Samuel zu Saul: Sage dem Knecht, er solle uns vorausgehen! Und der ging voraus. Du aber bleibe jetzt stehen, dann lasse ich dich das Wort Gottes hören“ (1.Sam 9,27 NZB). Einer der wirkungsvollsten Wege zum Hören auf Gottes Stimme ist das Nachsinnen über sein Wort. Du sagst: „Ich weiß nicht, wie man das macht.“ Wenn du weißt, wie man sich sorgt, dann weißt du auch, wie man nachsinnt. Denn sowohl beim Sorgenmachen als auch beim Nachsinnen richtet sich deine Aufmerksamkeit intensiv auf eine bestimmte Sache. Beim Nachdenken über Gottes Wort konzentrierst du dich aber auf das Richtige. Gott sagte zu Josua: „Dieses Buch der Weisung soll nicht von deinem Mund weichen, du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was darin geschrieben steht. Dann wirst du Erfolg haben auf deinem Weg und wirst es gut machen“ (Jos 1,8 NZB).