Gott hat ein bemerkenswertes Gedächtnis. Der Allwissende weiß nicht nur alles, er erinnert sich auch an alles, sogar, bevor es geschieht! Jeder Moment deines Lebens wurde von Gott entworfen, bevor er zu einer Erinnerung wurde: Jedes Lachen, jeder Traum, jedes Opfer. Der Psalmist schreibt: „Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten und von denen keiner da war“ (Ps 139,16 ELB). Nichts entgeht Gott, nicht einmal deine Tränen. Er erinnert sich nicht nur daran, er sammelt sie sogar in einem Krug (s.Ps 56,9 ELB). Es gibt nur eine Sache, an die sich Gott nicht erinnert: An bekannte Sünde. Bekennst du vergebene Sünden erneut, erinnerst du Gott an etwas, das er längst vergessen hat (s.Jes 43,25). Warum sprechen wir das Thema erneut an? Weil wir, obwohl uns vergeben wurde, uns nicht so fühlen. Gib deiner Gefühlslage nicht nach; Gefühle können täuschen. Stelle dich stattdessen im Glauben auf das, was Gott sagt: „Und ich werde ihnen alle ihre Schuld vergeben, womit sie gegen mich gesündigt und übertreten haben“ (Jer 33,8 ELB). Oder wie der Apostel Johannes sagt: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“ (1.Joh 1,9 ELB). Vielleicht hast du mit Suchtproblemen zu kämpfen, deine Ehe ist zerbrochen oder du sitzt wegen einer begangenen Straftat im Gefängnis. Was tun? Bereue, verwirf die Sünde, empfange Gottes Gnade und fange an, frei von Schuld und Verdammnis zu leben.