Du wurdest zur Liebe geschaffen, hast aber gelernt, dich zu fürchten! Der „neurologische Liebesweg“ in deinem Gehirn bewertet bewusst toxische Gedanken. Entscheidest du dich, die Situation Gott zu übergeben, unterwirfst du dich nicht der Angst. Die Bibel sagt: „In der Liebe gibt es keine Furcht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich also fürchtet, ist in der Liebe noch nicht vollendet“ (s.1.Joh 4,18). Als erlöster Mensch bist du auf Liebe „programmiert“; sie ist dein natürlicher Standardmodus. Auch wenn du dich in der Vergangenheit anders entschieden hast, können vergiftete Gedanken und Gefühle umstrukturiert werden, sogar solche, die dir so vertraut geworden sind, dass sie dir normal erscheinen. Diese kannst du „neu verdrahten“, weil dein Gehirn die Fähigkeit zur Neuroplastizität besitzt. Dazu schrieb Paulus: „Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken“ (Röm 12,2 EÜ). Erneuerung geschieht nicht über Nacht. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass wir etwas mindestens siebenmal bewusst anwenden müssen, bevor es ein Teil von uns wird. Bleibst du dabei, wird Gottes Geist mit dir wirken, und schließlich wirst du in der Lage sein, diesen erstaunlichen Liebeskreislauf des Gehirns zu nutzen, um Vernunft und Emotionen ins Gleichgewicht zu bringen. Du wirst einen großen Schritt vorankommen, alle Gedanken und Gefühle unter die Kontrolle Christi zu bringen. „Wir nehmen alles Denken gefangen in den Gehorsam gegen Christus“ (2.Kor 10,5 EÜ).