Ägypten steht für die Knechtschaft der Sünde. Jesus hat uns befreit und ein neues Leben geschenkt. Das „verheißene Land“ ist kein geografisches Gebiet, sondern eine geistliche Wirklichkeit. Es geht nicht um Besitz, sondern um einen Zustand. Es geht um ein Leben, in dem wir „mehr als Überwinder sind durch den, der uns geliebt hat“ (s.Röm 8,37), ein Leben, in dem wir „nicht müde werden“ (s.2. Kor 4,16), ein Leben, in dem wir „in allen Bedrängnissen überreich getröstet sind“ (s.2. Kor 7,4), in dem wir „uns um nichts sorgen“ (s.Phil 4,6), in dem wir „allezeit beten“ (s.Eph 6,18) und „alles im Namen des Herrn Jesus tun und Gott, dem Vater, durch ihn danken“ (s.Kol 3,17). Max Lucado schrieb: In Kanaan gewinnen wir öfter, als wir verlieren, vergeben so schnell, wie wir verletzt werden und geben so großzügig, wie wir empfangen. Wir dienen mit unseren Gaben und freuen uns an unseren Aufgaben. Wir mögen straucheln, aber wir fallen nicht. Wir kämpfen, doch wir verzweifeln nicht. Wir rühmen uns allein Christi, vertrauen allein auf Gott und stützen uns ganz auf seine Kraft. Wir erleben reiche Frucht und wachsenden Glauben. Kanaan steht für den Sieg, und Gott lädt uns ein, ihn in Anspruch zu nehmen. Es gibt nur eine Bedingung: Wir müssen uns vom Leben in der Wüste abwenden. Paulus schrieb: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. (1.Petr 2,9 MB)