Weil wir mit denen, die wir lieben, eng verbunden sind, leiden wir mit, wenn sie leiden. Eines der größten Dinge, die wir tun können, ist, im Gebet für diejenigen einzutreten, die Heilung brauchen. Gott kann uns als Werkzeug der Heilung gebrauchen: Betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das ernsthafte Gebet eines Gerechten hat große Kraft und kann viel bewirken (s.Jak 5,16). Dieses Prinzip finden wir überall in der Bibel. Ein römischer Hauptmann kam zu Jesus, um für seinen kranken Diener um Heilung zu bitten, und Christus enttäuschte ihn nicht (s.Mt 8,5–7). Vier Männer deckten das Dach eines Hauses ab, um ihren gelähmten Freund zu Jesus zu bringen, damit er geheilt werde, und Jesus sagte zu ihm: „Steh auf, nimm deine Matte und geh“ (s.Mk 2,1–11). Ein besorgter Vater kam zu Jesus, als seine Tochter im Sterben lag. Weil Jesus aufgehalten wurde, starb das Mädchen. Doch Jesus ging zu ihr hin, nahm sie bei der Hand und sagte: „Mädchen, ich sage dir, steh auf! Und sofort stand sie auf und ging umher, und alle waren fassungslos vor Staunen“ (Mk 5,41–42 NGÜ). Eines der letzten Versprechen, das Jesus uns vor seiner Himmelfahrt gab, lautete: Die Menschen, die zum Glauben gekommen sind, werden als Bestätigung mit folgenden Wundern rechnen können: Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen (Mk 16,17–18). Bekenntnis: Als Gläubige an Christus haben wir die Vollmacht zu beten, Kranken die Hände aufzulegen und ihre Genesung zu erwarten, weil der Geist Gottes in uns lebt.