Manchmal begehen wir den Fehler, unser Vertrauen in Menschen zu setzen, obwohl wir es in den Herrn setzen sollten. Und da Gott nicht versagen kann, Menschen aber schon, werden wir am Ende verletzt und enttäuscht. Die Bibel berichtet, dass König Asa von Juda ein vollkommenes Herz gegenüber Gott hatte. Als jedoch ein feindliches Volk gegen ihn zog, geriet er in Panik und schloss ein Militärbündnis mit einem anderen König. Dies tat er mit Geldern, die er aus dem Haus Gottes entwendet hatte. Als sein Feind von Asas Koalition hörte, zog er sich zurück. Asa hatte die Lösung gefunden. Anscheinend hatte sein Plan funktioniert. Doch dann sandte Gott den Propheten Hanani, um König Asa zu tadeln. Warum das? „Darum, weil du dich auf den König von Aram verlassen hast und nicht auf den HERRN, deinen Gott“ (2.Chr 16,7 LU). Dies ist oft das Schicksal von Menschen, die sehr logisch und intelligent sind. Ihr Selbstvertrauen beruht auf ihrer eigenen Fähigkeit, eine Lösung für ihre Dilemmata zu finden. Hanani fuhr fort: „Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die von ganzem Herzen bei ihm sind. Du hast hierin töricht gehandelt; darum sollst du hinfort Krieg haben“ (2.Chr 16,9 LU). Später in seinem Leben, als Asa an einer lebensbedrohlichen Krankheit litt, „suchte er nicht den HERRN, sondern die Ärzte“ (2.Chr 16,12 LU) Diese konnten ihm nicht helfen. Also starb er. Das Wort für dich heute lautet: Vertraue niemals Menschen, sondern vertraue allein auf den Herrn.